Jorge Lorenzo siegt 2009 im Captain-America-Outfit in Indianapolis

MotoGP 2011

— 22.08.2011

Indianapolis: Yamaha gibt den Titelkampf noch nicht auf

Während Jorge Lorenzo in Indianapolis seinen Sieg von 2009 wiederholen möchte, wäre Ben Spies schon froh, rechtzeitig zu seinem Heimrennen fit zu sein

Yamaha möchte am kommenden Wochenende, wenn die MotoGP auf dem Indianapolis Motor Speedway gastiert, endlich wieder an Spitzenreiter Honda heranrücken. Seit dem Grand Prix von Italien zog HRC sowohl in der Hersteller- als auch der Teamwertung stetig davon. In der Fahrermeisterschaft führt Honda-Pilot Casey Stoner mittlerweile mit 32 Punkten Vorsprung auf Titelverteidiger Jorge Lorenzo.

Der Yamaha-Star ist guter Dinge, in Amerika wieder zu Stoner aufschließen zu können. "Indy ist eine Strecke, die mir wirklich Spaß macht", sagt Lorenzo. "Ich erinnere mich an wundervolle Momente, wie die Podestplätze 2008 und 2010, und an meinen Sieg 2009, als ich den Captain-America-Helm getragen habe."

"Ich bin jetzt in guter Form und bereit, den in Brünn verlorenen Boden wieder gutzumachen, als ich durch einen Fehler so weit hinter Casey gelandet bin", fährt der Mallorquiner fort. "Ich hoffe, dass die positive Energie, die ich auf dieser Strecke spüre, uns dabei helfen wird, um den Titel zu kämpfen. Ich freue mich schon sehr darauf, in die USA zurückzukehren und wieder meine M1 zu fahren."

In Indianapolis werden am Wochenende Außentemperaturen von 30 Grad Celsius erwartet. Für Ben Spies könnte das Heimrennen so zur Tortur werden, schließlich hatte der US-Amerikaner bereits in Brünn mit körperlichen Problemen zu kämpfen. "Ich hoffe einfach, dass ich am Wochenende wieder ganz fit bin. Mein Arm ist immer noch etwas taub, aber nicht mehr so schlimm wie in Brünn", sagt Spies.

"Wir haben hart daran gearbeitet, es hinzubekommen. Natürlich werde ich wie immer alles geben", stellt der Superbike-Weltmeister von 2009 klar. "Ich freue mich schon das ganze Jahr auf das Rennen. Im vergangenen Jahr war es ziemlich verrückt, als Rookie auf der Pole-Position zu stehen und Zweiter zu werden. Wir werden eine gute Show für all die Fans abliefern. Mal sehen, was möglich ist."

Durch den neuen Fahrbahnbelag in Indianapolis werden die Karten durchaus neu gemischt. "Das ist gut", findet Spies. "Man hat im Vorjahr aufgrund der Bodenwellen einige Stürze gesehen. Für die Fahrer ist das mehr eine Konstante. Im Vorjahr hatte ich dort ein sehr gutes Rennen, also nimmt mir der neue Asphalt hoffentlich nicht meinen Vorteil, aber ich glaube, das wird nicht passieren. Ich freue mich darauf. Es kommt auf die Wetterbedingungen darauf an, aber ich glaube, der neue Asphalt macht es sicherer."

Fotoquelle: IMS

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