Casey Stoner war trotz seiner Pole-Position nicht wirklich zufrieden

MotoGP 2011

— 27.08.2011

Stoner: "Die Reifen werden eine Rolle spielen"

Casey Stoner demoralisiert die Konkurrenz und ist mit seinem Setup dennoch unzufrieden - Ben Spies ist happy, Jorge Lorenzo macht sich keine Sieghoffnungen

Casey Stoner hat das MotoGP-Qualifying in Indianapolis am Samstagnachmittag nach Belieben dominiert. Dennoch war der Australier mit der Abstimmung seiner Honda alles andere als zufrieden. "Es war ziemlich kompliziert sich darauf festzulegen, ob wir das Setup ändern sollen oder nicht", sagte Stoner. "Es ist Session für Session besser geworden. Heute hat sich die Strecke ein klein wenig verbessert, aber nicht zu sehr im Vergleich zu heute Morgen."

"Wir wissen sind in Sachen Abstimmungsarbeit immer noch unentschieden", fuhr der WM-Führende fort. "Sollten sich die Bedingungen morgen verbessern, ist all das, was wir bis jetzt herausgefunden haben, irrelevant. Wir werden jetzt entscheiden, welche Schritte wir unternehmen müssen. Tatsächlich haben wir am Motorrad nicht viel verändert, nur mit den Reifen haben wir ein wenig experimentiert, um sie etwas haltbarer zu machen. Wenn wir aber nicht den Grip haben, den wir brauchen, verschleißen wir einfach den Vorderreifen. In diesem Bereich müssen wir uns also definitiv verbessern."

Doch Stoner gewann im Qualifying auch positive Erkenntnisse. "Gleichzeitig haben wir auf beiden weicheren Gummimischungen Renndistanzen absolviert und sind mit den Rundenzeiten ziemlich zufrieden. Es wird spannend zu sehen, wie sich morgen alles entwickelt. Die Reifen werden eine Rolle spielen. Wir müssen bloß zusehen, dass wir die richtige Wahl treffen. Im Rennen wird es jedenfalls ganz anders aussehen als heute in der Qualifikation", meinte der Pole-Setter.

Der zweitplatzierte Ben Spies war von Stoners Tempo beeindruckt. "Es wird morgen anstrengend werden, denn er fährt ziemlich schnell", sagte der "Local Hero. "Wir haben eine Chance, wenn wir absolut perfekt fahren, keine Fehler machen und in den ersten Runden an ihm dranbleiben können. Das Motorrad funktioniert wirklich gut. Wir haben am Anfang auf den Reifen eine Renndistanz abgespult und es hat sich gut angefühlt."

"Ich habe letztlich nicht diese eine schnelle Runde rausholen können", erklärte der Yamaha-Pilot. "Wir haben einen neuen Hinterreifen aufgezogen, aber ich habe einfach nicht das Vertrauen ins Vorderrad gefunden, um noch weiter zu pushen. In den letzten Runden haben wir ein kleines Problem gehabt, aber das hat mir nichts ausgemacht. Mir war klar, dass wir nicht die Pace hatten, um ganz nach vorn zu fahren. Aber wir stehen in der ersten Startreihe, was für den Start morgen wichtig ist. Jetzt schauen wir uns noch die Datenaufzeichnungen an und bereiten uns auf morgen vor."

Jorge Lorenzo konnte nach durchwachsenen Trainingssitzungen mit Startplatz drei zufrieden sein. "Das Wochenende hat sich schon fast wie ein Albtraum angefühlt", klagte der Weltmeister. "Vor den Qualifying waren wir ziemlich abgeschlagen. Besonders beim Bremsen und in den Kurven hatte ich keinerlei Vertrauen. Heute Nachmittag haben wir eine komplett neue Abstimmung ausprobiert. Zum Glück hat dies das Gefühl auf der Bremse stark verbessert. Dadurch ist die Rundenzeit viel besser geworden und ich bin näher an Casey und Ben herangekommen. Wir sind aber immer noch etwas im Rückstand. Deswegen wird es schwierig sein, morgen um den Sieg zu kämpfen. Aber immerhin kann ich ums Podium kämpfen."

Fotoquelle: IMS

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