Casey Stoner war nach dem Rennen in Indianapolis sichtlich erschöpft

MotoGP 2011

— 28.08.2011

Die Stimmen vom Podium

Casey Stoner holte sich den dritten Sieg in Folge und teilte sich das Podium mit Teamkollege Dani Pedrosa und Yamaha-Pilot und Lokalmatador Ben Spies

Mit dem Sieg in Indianapolis baute Casey Stoner die Führung in der WM weiter aus. In die Karten spielte dem Australier der Fakt, dass Hauptkonkurrent Jorge Lorenzo den Sprung aufs Podium verpasste. Dennoch fühlt sich Stoner noch nicht sicher: "Wir müssen sicherstellen, dass wir bei der Sache bleiben und Rennen gewinnen. Das ist es, was mir Spaß macht und warum wir Wochenende um Wochenende hier sind."

"Die vergangenen zwei Rennen waren anspruchsvoll. Wir hatten das ganze Wochenende ein sehr gutes Setup, was gut zur Strecke gepasst hat", schildert der Honda-Pilot. "Trotzdem hatten wir mit dem Grip zu kämpfen. Im Vergleich zu den anderen sah es aber gut aus. Für das Rennen waren wir uns sicher, dass wir ein gutes Setup hatten und ein ordentliches Tempo gehen können."

"In den ersten Runden habe ich ein bisschen zu kämpfen gehabt, aber dann konnte ich die Rundenzeiten fahren, die wir erwartet hatten. Durch die Hitze war das Rennen sehr hart. Es war harte Arbeit an der Spitze keine Fehler zu machen", berichtet Stoner, der seinem Team dankt.

Kollege Dani Pedrosa war mit Position zwei glücklich, war der Abstand doch deutlich geringer als im Qualifiying: "Ich bin sehr zufrieden. Gestern im Qualifiying fehlte mir noch eine ganze Sekunde pro Runde. Wir haben nicht erwartet, dass wir im Rennen das Tempo von Casey und Ben mitgehen können. Der zweite Platz ist deshalb unglaublich."

"Von gestern zu heute haben wir gute Arbeit geleistet. Das Bike hat gut funktioniert. Nach der Enttäuschung von Brünn ist der zweite Platz hier sehr gut. Ich bin glücklich, obwohl ich auch gerne wieder gewinnen würde. Der Dank geht ans Team und alle, die um mich herum agieren", so Pedrosa.

Komplettiert wurde das Podium von Ben Spies, der seinen Teamkollegen ums Podium brachte. Nach einer schwierigen Startphase kämpfte sich der Lokalmatador von Position neun vor und trauert der verpassten Chance nicht nach: "Das Rennen ist wie es ist. Wir hatten nicht den besten Start. Es fühlte sich okay an, aber aus Kurve eins kam ich nicht besonders gut heraus und hatte in Kurve vier einige Berührungen."

"Es war dennoch interessant. Ein besserer Start hätte nicht viel geändert. Vielleicht wäre es einfach gewesen. Wir haben das Maximum herausgeholt. Ich danke Yamaha, denn das Motorrad war sehr gut. Ich wünschte, wir hätten etwas mehr Glück gehabt, aber so ist das im Rennsport", schildert Spies.

Fotoquelle: IMS

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