Bridgestone liefert die Mischungen mittel und weich für den Hinterreifen

MotoGP 2011

— 15.09.2011

Bridgestone: Gleiche Reifen wie im Vorjahr in Aragon

Bridgestone setzt in Aragon auf weiche Mischungen beim Hinterreifen und harte für den Vorderreifen - Die kühlen Temperaturen und der Sand sind eine Herausforderung

An diesem Wochenende gastiert die MotoGP erst zum zweiten Mal überhaupt im Motorland Aragon. Bridgestone liefert die gleichen Pneus wie im Vorjahr. Beim Hinterreifen kommen die Mischungen weich und mittel zum Einsatz. Es handelt sich dabei um symmetrische Pneus. Aragon ist nur eine von vier Strecken im Kalender, wo nicht die asymmetrischen Reifen verwendet werden.

Das Sortiment für den Vorderreifen ist etwas ungewöhnlich, denn es kommen die Mischungen mittel und extrahart zum Einsatz. Dazu steht die neue weiche Mischung zur Verfügung. Bridgestone rechnet, dass dieser neue Reifen in den Vormittagstrainings häufig verwendet werden wird. Der Streckenbelag ist auf dem neuen Kurs sehr eben, aber auch rutschig. Deshalb hat man beim Hinterreifen auf weichere Mischungen gesetzt.

Im Gegensatz dazu ist man vorne härter gegangen. Ähnlich wie in Katar, wo die gleichen Mischungen verwendet wurden, kann Sand auf die Piste geweht werden. Dieser sorgt für eine stärkere Abnutzung des Vorderreifens, weshalb die härteren Mischungen besser geeignet sind. Es gibt auch mehrere harte Bremszonen, die bergab führen, weshalb eine gute Stabilität vom Vorderreifen verlangt wird. "Uns stehen die Daten aus dem Vorjahr zur Verfügung", sagt Hirohide Hamashima, der Assistent des Direktors der Entwicklungsabteilung.

"Damit haben wir festgestellt, dass die Reifen im Vorjahr gut gepasst haben und wir keine Änderungen vornehmen mussten. Der Belag ist sehr eben und rutschig, ähnlich wie Misano, weshalb wir viel Grip brauchen. Dafür sind die weichen Mischungen geeignet. Es gibt aber auch lang gezogene Kurven und bergab Bremszonen, wo Stabilität verlangt ist und die harten Mischungen gefordert sind."

"Der Kurs liegt recht hoch, weshalb es meistens kühler ist und das Aufwärmverhalten der Reifen wichtig ist. Das ist das erste Rennen seit der Regeländerung von Brünn, bei dem die Fahrer verstärkt auf die dritte weiche Vorderradmischung setzen könnten, speziell in den Vormittagstrainings."

Fotoquelle: Aspar

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