Ein Aufwärtstrend konnte bei Ducati dieses Jahr noch nicht beobachtet werden

MotoGP 2011

— 13.09.2011

Rossi wettert erneut gegen Testbeschränkungen

Während sich die Arbeit an der launischen Ducati häuft, muss Valentino Rossi die Testbeschränkungen hinnehmen und kritisiert die Verbote stark

Die Testbeschränkungen in der MotoGP sollten, genau wie in der Formel 1, die Kosten senken. Klingt vernünftig, ist aber für diejenigen, die einen Entwicklungsrückstand zu beklagen haben, ein großer Nachteil. Im Ducati-Werksteam um Valentino Rossi stoßen die Beschränkungen also verständlicherweise auf wenig Zustimmung.

"Es ist unfassbar, dass wir nicht mehr Tests haben", wird Rossi von 'MCN' zitiert. "Dadurch erhöht sich für mich und Ducati die Zeit, die wir zur Erholung benötigen um das Zehnfache", klagt der erfolgsverwöhnte Italiener. Mehr als einen Podestplatz konnte Rossi 2011 noch nicht feiern. Die zehnte MotoGP-Saison des Italieners wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die schlechteste in seiner Karriere werden.

Es gibt viel Arbeit an der Desmosedici. Zuletzt machte das Getriebe Probleme. Doch auch der Rahmen wird viel diskutiert und hinterfragt. Ducati vertraut auf ein Fahrgestell aus Kohlefaser, während die Mitbewerber auf eine konventionelle Lösung aus Aluminium setzen. "Wir müssen sehr viele Dinge ausprobieren. Das ist aber unmöglich", schimpft Rossi und witzelt: "Deshalb sind wir schlechter als die italienische Meisterschaft." Die Serie A befindet sich kurz vorm Bankrott.

Fotoquelle: IMS

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