Valentino Rossi reist erstmals als Ducati-Pilot nach Alcaniz

MotoGP 2011

— 14.09.2011

Ducati: Trendwende auf der Lieblingsstrecke?

Nach der erfolgreichen Aragon-Premiere 2010 hoffen Valentino Rossi und Nicky Hayden, dass der Kurs der Desmosedici auch diesmal entgegen kommt

Am kommenden Wochenende gastiert der MotoGP-Zirkus zum zweiten Mal im Motorland Aragon in der Nähe der spanischen Stadt Alcaniz. Die Premiere auf der 5,078 Kilometer langen Strecke im Vorjahr gestaltete sich zum Triumphzug für das Ducati-Werksteam. Während Casey Stoner den ersten seiner drei Saisonsiege 2010 einfuhr, fuhr Teamkollege Nicky Hayden als Dritter ebenfalls auf das Podest.

Basierend auf den guten Erfahrungen aus dem Vorjahr hofft die Truppe aus Bologna auch in diesem Jahr in Alcaniz gut auszusehen. "Das gesamte Team freut sich auf die Rückkehr", versichert Teamchef Vittoriano Guareschi und fügt mit Blick auf die Schwierigkeiten im Verlauf der diesjährigen Saison an: "Für uns geht es nicht nur um einen Fortschritt an diesem Wochenende, sondern vor allem in Bezug auf die Zukunft. Wir gehen davon aus, in Aragon weitere nützliche Daten über die Desmosedici sammeln zu können und werden die Setuparbeit in jeder Trainingssitzung vorantreiben."

Rossi peilt weitere Fortschritte mit der GP11.1 an

Wie schon bei den beiden vergangenen Rennen in Indianapolis und Misano werden auch diesmal sowohl Valentino Rossi als auch Nicky Hayden mit der GP11.1 ausrücken, mit der weitere Erkenntnisse im Hinblick auf die GP12 für das kommende Jahr gesammelt werden sollen.

"Im vergangenen Jahr hatte Ducati in Aragon das beste Rennen der Saison", ist sich auch Rossi bewusst, der im Vorjahr als Sechster auf der Yamaha kein Land gegen die beiden Desmosedici sah. "Unsere Erwartungen für dieses Wochenende sind daher höher als das in dieser Saison üblich war", sagt der über den Winter von Yamaha zu Ducati gewechselte neunfache Weltmeister.

Vor knapp zwei Wochen in Misano hat Rossi eigener Aussage zufolge "ein besseres Setup" erarbeiten können, das es ihm speziell in den ersten Runden des Rennens erlaubt hat, die Ducati "komfortabler zu fahren". Auf dieser Tendenz möchte der "Doktor" nun aufbauen: "Wir versuchen jetzt einfach, die vielversprechende Setuparbeit mit der Strecke, die der Ducati sehr gut zu liegen scheint, zu kombinieren und hoffen auf ein ähnlich gutes Gefühl am Sonntag."

Hayden kann Rückkehr nach Aragon kaum erwarten

Teamkollege Hayden, der sich im Vorjahr mit einem sehenswerten Überholmanöver gegen Jorge Lorenzo in der letzten Runde Platz drei sichern konnte, kann die Rückkehr nach Alcaniz speziell nach dem Tiefpunkt in Misano kaum erwarten. "Ich freue mich auf Aragon, denn ich mag den Kurs. Da wir seit dem vergangenen Jahr dort kaum gefahren sind, ist es im Grunde immer noch eine neue Strecke", findet der US-Amerikaner.

"Im vergangenen Jahr hatten wir dort ganz klar unser bestes Wochenende der Saison. Die Strecke sollte mir und unserem Bike auch diesmal wieder entgegen kommen", hofft Hayden, der vor allem an den "zahlreichen, zum Ausgang hin aufmachenden Kurven" sowie an den Höhenunterschieden im Motorland Aragon Gefallen findet. "Hoffentlich ist das Glück für einmal auf unserer Seite, sodass wir ein gutes Wochenende haben werden. Meinen Sturz aus Misano habe ich zu 100 Prozent hinter mich gebracht. Es gibt also keine Ausreden", so das "Kentucky-Kid".

Fotoquelle: IMS

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