MotoGP-Routinier Colin Edwards absolviert am Sonntag seinen 150. Start

MotoGP 2011

— 14.09.2011

Tech 3: Jubiläum für Edwards in Aragonien

Colin Edwards absolviert am Wochenende seinen 150. MotoGP-Start - Für Cal Crutchlow ist der Kurs bei Alcaniz einmal mehr Neuland

Der dritte von vier Auftritten der MotoGP-WM in diesem Jahr in Spanien hält für Routinier Colin Edwards ein Jubiläum bereit. Der Tech-3-Pilot bestreitet am Wochenende im Motorland Aragon seinen 150. MotoGP-Lauf und ist beim zweiten Auftritt der Königsklasse des Zweiradsports auf dem 5,078 Kilometer langen Kurs auf seine elfte Punkteplatzierung in Folge aus.

Nachdem ihm vor knapp zwei Wochen in Misano ein pumpender Arm schwer zu schaffen gemacht und ein besseres Ergebnis als Platz 13 verhindert hat, hoff Edwards nach einer Ruhepause in seiner texanischen Heimat anlässlich seines Jubiläums auf eine Rückkehr zu gewohnter Form.

"Unglaublich, dass ich am Wochenende schon zum 150. Mal bei einem MotoGP-Rennen an den Start gehe. Es kommt mir so vor, als sei der Wechsel von der Superbike-WM erst gestern passiert", zeigt sich der "Texas Tornado" selbst überrascht und hofft auf eine "lange Fortsetzung dieser fantastischen Zeit in der MotoGP-Klasse". In der kommenden Saison wird der US-Amerikaner für Forward ein CRT-Bike entwickeln und in den Rennen einsetzen.

Obwohl er seinen zwölften Platz aus dem Vorjahr als "nicht das beste aller Ergebnisse" bezeichnet, findet Edwards am Layout im Motorland Aragon großen Gefallen: "Die Strecke gefällt mir wirklich gut und ich kann es kaum erwarten, dort wieder an den Start zu gehen. Nach den Problemen in Misano, bin ich bereit, wieder alles zu geben. Ich bin mir sicher, nach ein paar ruhigen Tagen zu Hause, wieder bei 100 Prozent Fitness zu sein."

Crutchlow betritt einmal mehr Neuland

Für Edwards' Teamkollegen Cal Crutchlow ist der Kurs im Motorland Aragon hingegen noch unbekanntes Terrain. Der MotoGP-Rookie hat im Verlauf der bisherigen Saison jedoch bereits mehrfach bewiesen, dass ihm neue Strecken wenige Probleme bereiten.

Nach jüngsten Fortschritten in puncto Setup, die es ihm erlauben, mehr Vertrauen für das Vorderrad seiner Tech-3-Yamaha zu entwickeln, hofft Crutchlow bei seiner Aragon-Premiere auf eine Top-10-Platzierung. "Meine Ergebnisse bei den vergangenen Rennen waren nicht so schlecht. Das hat meinem Selbstvertrauen sichtlich gut getan", gesteht der Brite.

"Als Fahrer bist du natürlich nie zufrieden. Mein Ziel muss es daher sein, an diesem Wochenende sowohl im Qualifying als auch im Rennen unter in die Top 10 zu fahren", so Crutchlow, der den Kurs in Alcaniz bis dato nur vom Fernseher kennt und seine ersten Runden kaum erwarten kann: "Die Strecke sieht nach einer Menge Spaß aus. Es gibt Höhenunterschiede und eine ganze Reihe schneller Kurven, die meinem Fahrstil entgegen kommen sollten. Eine neue Strecke zu erlernen ist nie einfach, aber dank der Fortschritte in den vergangenen Wochen gehe ich mit einem guten Gefühl ins Wochenende."

Fotoquelle: Yamaha

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