Casey Stoner hatte kaum Probleme und fuhr an der Spitze konstante Rundenzeiten

MotoGP 2011

— 19.09.2011

Reifenverschleiß eine Konsequenz des Aufwärmverhaltens

Viele Fahrer klagten in Aragon über hohen Reifenverschleiß - Das ist laut Bridgestone der Preis für ein besseres Aufwärmverhalten bei kühleren Bedingungen

Nach dem Grand Prix von Aragon klagten viele Piloten über den hohen Reifenverschleiß. Nach sechs bis acht Runden bauten die Pneus stark ab und boten kaum noch Grip. Bei manchen Fahrern war der Hinterreifen im Ziel komplett zerstört. Bridgestone hatte genau die gleichen Mischungen wie im vergangenen Jahr zur Verfügung gestellt. Vorne gab es die Wahl zwischen medium und extrahart. Für den Hinterreifen standen die Sorten soft und medium bereit. Es handelte sich um symmetrische Reifen.

Alle Fahrer entschieden sich für den härteren der beiden Hinterreifen. Vorne war die Mehrheit der Fahrer ebenfalls mit der härteren Option unterwegs. Nur Alvaro Bautista, Hiroshi Aoyama, Colin Edwards und Loris Capirossi entschieden sich vorne für die medium Mischung. Die Rundenzeiten zeigten, dass die Bestwerte in der Anfangsphase des Rennens mit vollen Tanks erzielt wurden. Später brachen sie ein. Casey Stoner konnte an der Spitze konstant 1:49er Runden drehen.

Die Fahrer, die in enge Duelle verwickelt waren, konnten nicht immer die Ideallinie nehmen. Abseits lag viel Schmutz auf der Strecke, was immer zu einem höheren Verschleiß führt. Ein besonderer Faktor waren auch die Temperaturen. Im Vorjahr war der Asphalt im Rennen 39 Grad warm, während es diesmal 26 Grad waren. All diese Umstände führten zu einer anderen Performance der Reifen.

"Die Bedingungen während des Rennens waren ganz anders als sonst an diesem Wochenende", sagt Masao Azuma, ein Ingenieur von Bridgestone. "Die Strecke war viel kühler und ein starker Wind blies auf der Geraden. Das bedeutete, dass die Situation für die Reifen und die Abstimmung ganz anders waren. Obwohl es die gleichen Reifen wie im Vorjahr waren, verhielten sie sich deshalb ganz anders. Das ist ein perfektes Beispiel zwischen dem Aufwärmverhalten und der Haltbarkeit."

"Das Aufwärmverhalten war sehr gut bei den kühleren Bedingungen, denn die schnellsten zehn Fahrer setzten ihre Bestzeiten in den ersten sechs Runden. Casey stellte den Rundenrekord im vierten Umlauf auf. Im Gegensatz dazu war der Reifenverschleiß für einige Fahrer gegen Rennende ein Schlüsselfaktor. Das ist eben das Wechselspiel zwischen einem besseren Aufwärmverhalten, das die Fahrer für diese Saison verlangt haben."

Fotoquelle: Repsol

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