Lorenzo und Spies treten beim Yamaha-Heimspiel in der Jubiläumslackierung an

MotoGP 2011

— 27.09.2011

Yamaha: Beim Heimspiel zurück auf der Siegerstraße?

Jorge Lorenzo und Ben Spies reisen nach monatelangem Zögern nun voller Vorfreude nach Motegi - Beim Yamaha-Heimspiel wollen beide um den Sieg mitfahren

Am kommenden Wochenende steht den MotoGP-Teams der im Vorfeld viel diskutierte Grand Prix von Japan in Motegi ins Haus. Beim 15. von 18 WM-Läufen werden nach monatelangem Zögern nun doch alle Teams mit ihrem jeweiligen gewohnten Fahreraufgebot an den Start gehen, so auch das Yamaha-Werksteam mit den Piloten Jorge Lorenzo und Ben Spies.

Für Lorenzo geht es in Motegi darum, den Punktevorsprung von Tabellenführer Casey Stoner von derzeit 44 Zählern zu reduzieren. Im Jahr 2009 konnte der Spanier das Rennen auf dem 4,8 Kilometer langen Kurs in Japan gewinnen. Im Vorjahr holte sich Stoner auf der Ducati den Sieg, während sich Lorenzo nach hartem Kampf um Platz drei gegen Teamkollege Valentino Rossi knapp geschlagen geben musste.

"Japan ist für Yamaha ein Heimrennen. Aus diesem Grund ist es für das gesamte Team und für mich immer eine Freude, dort zu fahren", sagt der amtierende Weltmeister Lorenzo, der genau wie Teamkollege Spies auch diesmal wieder in der Jubiläumslackierung anlässlich des 50-jährigen Grand-Prix-Jubiläums von Yamaha antreten wird.

"Mein Ziel für das Wochenende ist ein weiterer Sieg in Motegi", stellt Lorenzo klar und ist bestrebt, "nach all der Konfusion um Fukushima eine tolle Show abzuliefern". Teammanager Wilco Zeelenberg ergänzt: "Jorge ist in einer großartigen Form und bereit für die Herausforderung, den 44-Punkte-Rückstand in vier Rennen wettzumachen, was sicherlich nicht einfach werden wird. Wie bei jedem Rennen treten wir auch in Motegi - auf einer Strecke, die Jorge sehr mag - an, um zu gewinnen."

Spies hofft auf erneutes Glück in Rot-Weiß

Für Lorenzos Teamkollegen Ben Spies markierte der Grand Prix von Japan 2011 den zweiten Auftritt im Land der aufgehenden Sonne. Im Vorjahr zeigte der US-Amerikaner auf der Tech-3-Yamaha eine kämpferische Leistung, als er sich nach einem Ausweichmanöver in der zweiten Runde am Ende des Feldes wiederfand und anschließend noch bis auf Platz acht nach vorn kämpfte.

"Nachdem der Frust über den Verlust zahlreicher Positionen verflogen war, habe ich das Rennen im vergangenen Jahr wirklich genossen", sagt Spies und fügt an: "In diesem Jahr bin ich hoffentlich von Beginn ein weiter vorn und muss nicht ganz so viele Fahrer überholen." Die rot-weiße Jubiläumslackierung brachte Spies bei den bisherigen Einsätzen in Assen, Laguna Seca und Indianapolis stets Glück. Auf eine Fortsetzung dieses Trends hofft der Texaner auch in Motegi.

Teamdirektor Massimo Meregalli gibt im Blick auf das Layout in Motegi zu bedenken: "Der Kurs könnte für Yamaha eine Herausforderung darstellen. Jorge hat im Jahr 2009 allerdings bewiesen, dass ein Sieg möglich ist." Durch die vielen Zweite-Gang-Kurven in Verbindung mit jeweils kurzen Geraden dazwischen kommt dem Verhalten der Motorräder beim Bremsen und beim Beschleunigen eine enorme Bedeutung zu.

Fotoquelle: Yamaha

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