Im Rahmen des Saisonauftakts wurden die Regeln aller Klassen leicht angepasst

MotoGP 2012

— 12.04.2012

Leichte Anpassungen des Reglements

Die Grand-Prix-Kommission hat das Reglement in kleinen Punkten angepasst - Neben einem veränderten Reifenkontingent ist nun auch ABS in allen Klassen erlaubt

Im Rahmen des Grand Prix von Katar tagte die Grand-Prix-Kommission und passte das Reglement leicht an. Vertreter der Dorna, der FIM und der MSMA waren anwesend. Die größte Änderung betrifft die Reifen. Die Menge und die Spezifikation der Reifen kann sich von Zeit zu Zeit ändern. In Abstimmung mit der Organisation bestimmt das der offizielle Reifenhersteller, also Bridgestone. Kurzfristig bedeutet das, dass zusätzliche Vorderreifen erlaubt sind, die über eine andere Konstruktion verfügen als die Standard-Reifen.

Wie Bridgestone bereits bekanntgegeben hat, wird es ab Jerez neue Vorderreifen geben, die die alte Spezifikation ab Silverstone komplett ersetzen wird. Es wird Rennen geben, an denen es keine dritte Vorderradmischung gibt. Das sind Estoril, Le Mans, Silverstone und Assen. Bereits für Sepang, Phillip Island und Valencia war ursprünglich keine dritte Version geplant gewesen. Im Falle eines Regentrainings können die Fahrer zwei Reifensätze einer anderen Spezifikation anfordern, die dann zwei Sätze des Standardsortiments ersetzen.

Im Technischen Reglement gab es ebenfalls kleine Anpassungen. ABS ist nun in allen drei Klassen erlaubt. Dazu gab es kleine Anpassungen beim Ablauf und den Kosten für die ECU-Mappings in der neuen Moto3. Bei den Anti-Doping-Tests wurde nun festgelegt, welches Streckenpersonal den Fahrer zum Test eskortiert. Zudem wird die Menge an Personen, die bei einem Fahrer in der Startaufstellung stehen darf, über Zugangspässe reguliert. Es wurde aber keine bestimmte Anzahl festgelegt.

Wie die Kosten im Falle einer ärztlichen Versorgung entfallen, wurde auch neu reguliert. Muss ein Fahrer an der Strecke behandelt werden, kostet ihn das nichts. Muss er aber in ein Krankenhaus transportiert werden, dann übernimmt der Fahrer oder seine Versicherung die Kosten.

Fotoquelle: Repsol

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