Cal Crutchlow stand in Katar zum ersten Mal in Startreihe eins der MotoGP

MotoGP 2012

— 10.04.2012

Yamaha von Crutchlow beeindruckt

Der Tech-3-Pilot hinterlässt beim Saisonauftakt einen fantastischen Eindruck - Yamaha-Teamchef Lin Jarvis von der Wirkung des Briten fasziniert: "Cal ist ein Charaktertyp"

Tech-3-Pilot Cal Crutchlow war bereits bei den Wintertests eine der positiven Überraschungen. Beim Saisonauftakt in Katar konnte der Brite diese Form weiter steigern und ging erstmals aus Reihe eins ins Rennen. Nach einem schwachen Start kämpfte sich der Supersport-Weltmeister von 2009 nach vorn und lieferte sich einen tollen Kampf mit Teamkollege Andrea Dovizioso.

Am Ende wurde Crutchlow verwies er seinen erfahrenen Teamkollegen auf Platz fünf und wurde starker Vierter. Diese Leistung hinterließ auch beim Teamchef des Yamaha-Werksteams einen bleibenden Eindruck: "Während des gesamten Wochenendes war er gut dabei und der Startplatz in der ersten Reihe war beeindruckend", wird Lin Jarvis von 'MotorCycleNews' zitiert. "An der Spitze zu fahren erhöht den Druck fürs Rennen. Er ist toll gefahren."

"Es gab eine Lücke zwischen ihm und den ersten drei Piloten. Aber er war großartig. Wenn ich ehrlich bin, dann muss ich zugeben, dass ich positiv überrascht war. Es ist nicht so, dass ich etwas anderes erwartet hätte, aber es ist schön, dass er die bisherige Saison mit solch einer tollen Einstellung aufgenommen hat", schildert Jarvis.

Verantwortlich für Crutchlows Aufstieg ist mit Sicherheit die Umstellung auf 1.000 Kubikzentimeter. Die drehmomentstärkeren Motoren kommen seinem Fahrstil entgegen. Doch auch die Erfahrungen aus dem Rookie-Jahr haben Anteil an den besseren Leistungen. "Er scheint sich auf dem Motorrad wohler zu fühlen", analysiert der Yamaha-Teamchef. "Es ist erst sein zweites Jahr im Team. Er hat sich im Team eingefügt."

"Das Motorrad liegt ihm mehr. Unser Motorrad ist auf einem hohen Niveau, weshalb er nicht zu viel Druck machen oder zu viel Risiko eingehen muss, um die Leistungen der Topgruppe zu erreichen", erklärt Jarvis. Abgesehen von den starken Leistungen auf der Strecke ist es die Art und Weise des Briten, die den Yamaha-Teamchef fasziniert.

"Cal ist ein Charaktertyp. Der Sport lebt von Charaktertypen", weiß er. "Valentino hat viele Jahre dominiert. Er ist immer noch dabei. Das müssen wir nutzen. Doch irgendwann in der Zukunft wird er etwas anderes machen. Der Sport muss neue Stars hervorbringen. Ich sage nicht, dass man Valentino ersetzen soll, doch wir müssen dem Publikum die Attraktivität anderer Fahrer schmackhaft machen."

Fotoquelle: Bridgestone

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