Cal Crutchlow hielt seinen Teamkollegen Andrea Dovizioso in Schach

MotoGP 2012

— 09.04.2012

Crutchlow gewinnt Tech-3-Duell

Das Tech-3-Duo Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso lieferte sich in Katar das ganze Rennen über ein Stallduell - Der Brite behielt als Vierter die Oberhand

Das Yamaha-Tech-3-Team präsentierte sich beim Saisonauftakt in Katar direkt hinter dem Spitzentrio Lorenzo/Pedrosa/Stoner. Von Beginn weg fuhren Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso auf den Plätzen vier und fünf. Bis ins Ziel blieb das Duo dicht beisammen und lieferte sich ein Privatduell inklusive einiger Überholmanöver. Schlussendlich behielt Crutchlow knapp die Oberhand vor seinem neuen Teamkollegen. Nachdem der Brite in der Qualifikation den dritten Startplatz erobern konnte, reist das Team zufrieden aus Katar ab.

"Das war ein toller Saisonstart, aber es war ein hartes Rennen", sagt Crutchlow. "Mir ist nicht der beste Start gelungen und ich habe einige Positionen verloren. Das war enttäuschend, denn ich hätte sicher näher an der Spitze dranbleiben können. Ich hätte mit ihnen zwar nicht kämpfen können, aber ich habe dabei Zeit verloren. Der Rückstand wäre sicher halbiert gewesen. Es war ein toller Kampf mit Andrea. Ich habe es genossen". Ich habe dabei auch viel gelernt, weil er über viel Erfahrung verfügt."

"Es war lange ein Katz- und Maus-Spiel. Ich wusste, dass ich ihn überholen kann, aber mir war auch klar, dass er sich an meinen Hinterreifen klemmen würde. Deshalb wartete ich auf den richtigen Moment und machte ein gutes Überholmanöver. Anschließend habe ich mich darauf konzentriert keine Fehler zu machen und konstant zu fahren", schildert der 26-Jährige. "Ich habe ihm keine Chance für einen Konter gelassen."

"Das Tolle ist, dass ich die gute Performance der Wintertests umsetzen konnte, nahe der Spitze war und mein bestes MotoGP-Rennen gefahren bin. Ich weiß, dass ich im Vorjahr in Valencia auch Vierter geworden bin, aber damals waren die Bedingungen knifflig und es sind nicht viele Leute ins Ziel gekommen. Jetzt war es ein richtiges Ergebnis. Ich freue mich sehr für mein Team. Sie unterstützen mich gewaltig. Dieses Ergebnis gibt ihnen viel Zuversicht für Jerez."

Teamkollege Dovizioso sammelte bei seinem Yamaha-Einstand elf WM-Punkte. "Der fünfte Platz ist kein schlechtes Resultat, aber ich kann nicht zufrieden sein. Ich glaube, das hängt mit meiner geringen Erfahrung auf der Yamaha zusammen. Ich habe im Rennen viel gelernt. Das sollte mich in Jerez stärker machen", sagt der Italiener. "Ich wollte einen tollen Job machen, aber aus verschiedenen Gründen war das nicht möglich."

"Auf der einen Seite habe ich die Yamaha noch nicht komplett gemeistert. Andererseits glaube ich, dass ich beim Chassis und der Elektronik, noch nicht die beste Abstimmung gefunden habe. Ich hätte sicher ein besseres Ergebnis holen können", ist der WM-Dritte des Vorjahres zuversichtlich. "Beim Überholmanöver mit Spies habe ich etwas Zeit verloren. Deshalb konnte ich nicht in der Spitzengruppe kämpfen."

"Es ist auch schade, dass ich den vierten Platz an Cal verloren habe. Im letzten Teil des Rennen fühlte ich mich nicht sehr sicher. Er ist trotzdem super gefahren. Ich werde versuchen, diese Erfahrung zu nutzen, denn mein Team hat mir sehr dabei geholfen, das Motorrad so schnell wie möglich zu verstehen. Ich bin mir sicher, dass wir in Jerez stärker sein werden."

Fotoquelle: Yamaha

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