Nach der schwierigen Saison 2011 meldet sich Jorge Lorenzo zurück

MotoGP 2012

— 09.04.2012

Lorenzo: Mit eisernem Willen zum Sieg

Der Yamaha-Werkspilot setzt sich beim Saisonauftakt in einem harten Kampf und trotz mangelndem Topspeed eindrucksvoll gegen die beiden Werks-Hondas durch

Obwohl Casey Stoner der dominante Mann der Vorsaisontests war, gelang es ihm nicht, das erste Rennen der Saison zu gewinnen. Schon im Qualifying strauchelte der MotoGP-Champ von 2011 und musste seinem engsten Rivalen den Vortritt lassen. Jorge Lorenzo war auch im Rennen der Triumphator. Zu Rennmitte deutete aber alles auf einen Honda-Sieg hin.

"Das Rennen erinnerte mich an Jerez 2010. Mitte des Rennens dachte ich, dass es unmöglich sei, das Rennen zu gewinnen. Doch dieser Sieg wurde möglich, weil ich nicht aufgab und immer weiter Druck machte. Zudem hatte Casey etwas nachgelassen", analysiert Lorenzo. "Casey war aber nicht meine einzige Sorge im Rennen. Auch Dani stellte eine Gefahr dar."

"Die Honda hat sich beim Aufwärmen der Reifen verbessert. Deshalb war es schwierig, sie im Rennen zu schlagen. Aber ich habe all meine Kraft gebündelt. Am Ende habe ich das Rennen gewonnen, was wundervoll ist", freut sich der Yamaha-Werkspilot, der kurz vor Schluss die Führung übernahm und dann eine kleine Lücke herausfuhr.

"Als Dani an mir vorbeiging, war mir bewusst, dass ich die Position schnell wieder gutmachen muss, um Casey nicht zu ermöglichen, eine Lücke herauszufahren", schildert Lorenzo. "Es war also clever, ihn direkt wieder zu überholen. Vier oder fünf Kurven später konnte ich auch an Casey vorbeigehen. Dann habe ich sehr viel Druck gemacht und spät gebremst."

"Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Reifen stark verändert. Beim Aufwärmen sind sie besser. Im Rennen war es aber schwierig. Ich war etwas besorgt, doch Casey hat glücklicherweise nachgelassen", gibt der Spanier zu, der nach dem Rennen gezeichnet war: "Es war ein anstrengendes Rennen."

In drei Wochen geht es nach Jerez. Bei seinem ersten Heimrennen ist Lorenzo wieder einer der großen Favoriten. "Ich konnte in den vergangenen drei Jahren gewinnen", erinnert er sich. "Es ist also eine meiner Lieblingsstrecken. Ich denke aber, dass es auch eine der Lieblingsstrecken von Dani ist."

Die schwachen Topspeed-Werte der Yamaha werden in Jerez weniger ins Gewicht fallen als noch in Katar. Dennoch drängt Lorenzo auf konstante Entwicklungsarbeit: "Wir müssen das Motorrad weiter verbessern. Derjenige, der sein Motorrad am meisten verbessert, wird in der Zukunft einen Vorteil haben."

Fotoquelle: Yamaha

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