Ivan Silva vergleicht den FTR-Rahmen von BQR mit dem Material von Inmotec

MotoGP 2012

— 27.04.2012

Silva im nutzlosen Regentraining Schnellster

Im verregneten ersten Freien Training in Jerez fährt Ivan Silva vor Stefan Bradl die Bestzeit - Die meisten Fahrer bleiben an der Box

Das erste Freie Training der MotoGP fiel in Jerez buchstäblich ins Wasser. In den letzten Minuten des Moto3-Trainings davor hatte es angefangen zu regnen. Im Verlaufe des MotoGP-Trainings regnete es leicht, dann wieder nicht. Es war zu trocken für Regenreifen, aber zu nass für Slicks. Fast alle Fahrer blieben an der Box beziehungsweise drehten eine Besichtigungsrunden.

Lediglich einige Claiming-Rule-Fahrer fuhren hinaus. Allen voran Ivan Silva. Zunächst war der Spanier mit dem FTR-Rahmen unterwegs und wechselte später auf das Material von Inmotec. BQR will an diesem Wochenende Vergleichsfahrten durchführen. Silva markierte schließlich auch die Bestzeit in 1:48,674 Minuten.

Nach 40 Minuten standen gerade einmal drei Rundenzeiten zu Buche. Randy de Puniet war zu Beginn mit seiner ART des Aspar-Teams unterwegs. Er war bei deutlich nasseren Verhältnissen aber um sechs Sekunden langsamer als Silva. Michele Pirro mit der FTR-Honda von Gresini blieb über der Marke von zwei Minuten. Dennoch gab es am Freitagmorgen eine Premiere: Erstmals waren an den Motorrädern die roten Hecklichter montiert, die ab diesem Jahr bei Regen vorgeschrieben sind.

In den letzten Minuten gingen doch noch einige Fahrer auf die Strecke. Darunter war auch Stefan Bradl (LCR-Honda). Der Moto2-Weltmeister kam auf eine Zeit von 1:54,641 Minuten und schob sich auf den zweiten Platz. Sein Rückstand auf Silva betrug allerdings bereits 5,9 Sekunden. An der dritten Stelle reihte sich schließlich de Puniet ein, gefolgt von Alvaro Bautista (Gresini-Honda), Mattia Pasini (Speed Master ART) und Pirro. Silvas Teamkollege Yonny Hernandez klassierte sich als Siebter.

Nachdem Routinier Colin Edwards (Suter-BMW) zunächst nur Besichtigungsrunden gedreht hatte, fuhr er am Ende auch über die Linie, war als Achter aber der letzte Fahrer mit einer Zeit. Die weiteren Piloten drehten lediglich Aufwärmrunden. Darunter waren Andrea Dovizioso (Tech-3-Yamaha), Ben Spies (Yamaha) und James Ellison (PBM ART). Die Superstars Casey Stoner (Honda), Jorge Lorenzo (Yamaha) und Valentino Rossi (Ducati) blieben an der Box.

Abgesehen von den Top 3 waren alle übrigen Fahrer außerhalb der 107-Prozent-Marke.

Fotoquelle: Avintia

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