Gresini-Pilot Alvaro Bautista hofft in Estoril auf trockene Bedingungen

MotoGP 2012

— 02.05.2012

Gresini: Schwierige Aufgabe in Estoril

Alvaro Bautista mag den Kurs in Estoril nicht besonders und sucht noch Vertrauen in die Honda RC213V - Michele Pirro hofft mit dem CRT-Bike auf erste Punkte

Nur eine Woche nach dem Grand Prix von Spanien gastiert der MotoGP-Zirkus im 600 Kilometer entfernten Estoril in Portugal. Für das Gresini-Team markiert der dritte WM-Lauf des Jahres den dritten Einsatz mit Alvaro Bautista im Sattel der Honda RC213V. Der Spanier, der sowohl in der 125er- als auch in der 250er-Klasse Siege auf der 4,182 Kilometer langen Strecke zu Buche stehen hat, will sich am Wochenende weiter an die 1.000er-Honda gewöhnen.

Beim seinem Heimspiel in Jerez, das für Bautista den 150. Motorrad-Grand-Prix seiner Karriere markierte, hatte der Spanier zunächst wenig zu lachen. "Es war ein schwieriges Wochenende. Einerseits aufgrund des Wetters, andererseits durch meinen Sturz im Training. Glücklicherweise brachten wir im Rennen ein Ergebnis nach Hause und ich konnte wieder einiges an Zuversicht gewinnen." Bautista beendete den Grand Prix von Spanien auf Platz sechs.

In Estoril will der Gresini-Pilot den Trend fortsetzen: "Ich brauche noch mehr Vertrauen ins Motorrad. Obwohl ich in Estoril dreimal siegte, mag ich die Strecke nicht besonders. Es gibt einige harte Bremszonen und das Griplevel ist nicht besonders hoch. In der Vergangenheit hatte ich aber oft Glück, was hoffentlich auch diesmal wieder der Fall sein wird. Mir ist es wichtig, mit dem Bike so stark attackieren zu können, wie ich mir das vorstelle." In diesem Zusammenhang hofft Bautista auf trockene Bedingungen.

Michele Pirro hofft auf mehr Glück als in Jerez

Gleichzeitig markiert der Grand Prix von Portugal das dritte MotoGP-Wochenende für Michele Pirro auf dem CRT-Bike von Gresini. Der Italiener hofft genau wie Bautista auf besseres Wetter als zuletzt in Jerez, um die Entwicklung der FTR-Honda weiter vorantreiben zu können. Seinem ersten WM-Punkt in der MotoGP-Klasse fährt Pirro nach zwei Rennen noch hinterher.

"Ich hoffte in Jerez wirklich auf meine ersten Punkte, schaffte es aber nicht", blickt der Italiener auf seinen dortigen Ausfall wenige Runden vor Schluss aufgrund eines Elektronikproblems zurück. "Das war sehr schade, denn das Team hätte die Punkte verdient gehabt. In Estoril setzen wir unsere schwierige Aufgabe fort", sagt Pirro mit Blick auf das CRT-Projekt und fügt hinzu: "Wir alle glauben fest daran, brauchen nur etwas Glück, das den Glauben untermauert."

Fotoquelle: Honda

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