Superstar Valentino Rossi und die Ducati GP12 sind noch keine Einheit

MotoGP 2012

— 03.05.2012

Rossi orientiert sich an Haydens Abstimmung

Valentino Rossi will in Estoril versuchen, mehr aus der Abstimmung der Ducati herauszuholen - Die Einstellungen seines Teamkollegen Nicky Hayden sind besser

Valentino Rossi war in Katar und Jerez nirgendwo zu finden. Sein Ducati-Teamkollege Nicky Hayden konnte sich zwar besser in Szene setzen, doch in Jerez kam der US-Amerikaner auch nur fnf Sekunden vor dem neunfachen Weltmeister ber die Linie. Eine halbe Minute betrug der Rckstand auf Sieger Casey Stoner. Rossi dreht sich im Kreis und wird sich beim Grand Prix von Portugal an der Abstimmung seines Teamkollegen orientieren. Hochmotiviert klang der Italiener am Donnerstag in Estoril allerdings nicht.

"Wir mssen dieses Wochenende mit dem letzten Rennen in Jerez starten, weil mein Rhythmus gegen Rennende nicht so schlecht war. Auch die Rundenzeiten waren recht gut", macht sich Rossi Mut. "Unglcklicherweise war es zu spt. Fr das Rennen hatten wir die Abstimmung stark verndert. Am Freitag werden wir an dieser Abstimmung weiterarbeiten und versuchen, am Samstag einen besseren Speed zu haben, damit wir uns im Qualifying verbessern knnen."

"Die Startposition ist immer sehr schlecht. Wenn man von so weit hinten startet, dann wird alles noch schwieriger. Das ist das Ziel fr dieses Wochenende. Wir wollen besser verstehen, wie wir 100 Prozent aus dem Motorrad mit dieser Abstimmung herausholen knnen. Dann werden wir sehen, wie es am Sonntag laufen wird." Rossi und Hayden haben nicht nur eine andere Krperstatur, sondern pflegen auch einen anderen Fahrstil.

Dennoch probiert es der Superstar mit Haydens Einstellungen. "Wir haben von Beginn an zwei unterschiedliche Abstimmungen. Einfach gesprochen, ist das Motorrad von Nicky etwas tiefer und lnger. Meines ist etwas hher und krzer. Das ist der Unterschied. Nickys Performance in den ersten beiden Rennen war besser. Das heit, dass seine Abstimmung wahrscheinlich besser ist. Seine Abstimmung ist auch nher an jener dran, die die Ducati braucht um schnell zu sein", so Rossi.

"Diese Abstimmung hilft mir am Kurveneingang mehr, speziell bei schnellen Kurven. Das war das Hauptproblem bei der anderen Abstimmung. Damit mssen wir nun arbeiten, damit wir andere Probleme, wie in der Beschleunigungsphase, lsen knnen. Wenn ich am Kurveneingang nicht genug Speed habe, habe ich stark zu kmpfen."

In den vergangenen Wochen hagelte es Kritik an Rossi, aber auch an Ducati. Er selbst versucht es ruhig anzugehen. "Es ist erst der Saisonbeginn. Unser Ziel ist es, unseren Speed und die Resultate zu verbessern. Speziell nach dem ersten Rennen habe ich viel mit Preziosi gesprochen. Jetzt hoffen wir, dass wir unsere Probleme so schnell wie mglich lsen knnen."

Fotoquelle: Ducati

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