Jorge Lorenzo konnte die Yamaha M1 nicht komplett am Limit bewegen

MotoGP 2012

— 05.05.2012

Lorenzo: Vertrauen am Kurveneingang fehlt

Jorge Lorenzos Pole-Position-Serie in Estoril ist gerissen - Speziell in den ersten beiden Kurven hatte der Yamaha-Werksfahrer Probleme

Seit seinem MotoGP-Debüt war Jorge Lorenzo in Estoril praktisch unschlagbar. In den vergangenen vier Jahren stand der Spanier auf der Pole-Position und mit Ausnahme von Platz zwei im Vorjahr stand der 25-Jährige immer auf der höchsten Stufe des Podiums. Diese Serie ist nun gerissen. Bereits am Freitag war Lorenzo überhaupt nicht mit dem Fahrverhalten seiner Yamaha M1 zufrieden gewesen. Auch im Qualifying lief es nicht optimal. Auf die Pole-Zeit von Casey Stoner (Honda) fehlten zwar nur 0,278 Sekunden, doch das reichte nur für die zweite Startreihe und Startplatz vier. Cal Crutchlow mit der Kunden-Yamaha war schneller.

"In der ersten Trainingshälfte war ich etwas überrascht, weil ich auf Position eins lag. Die anderen Fahrer konnten sich anschließend aber verbessern. Das Problem waren die Kurven eins und zwei. Es war dort sehr rutschig. So war es vorhin noch nie", schildert Lorenzo sein Hauptproblem. "Der vierte Sektor war perfekt und ich war konstant schnell. In anderen Passagen war es für mich sehr schwierig, schnell zu fahren."

Woran es genau lag, wusste Lorenzo nicht, aber die Umstellung auf die neuen Maschinen hatten ihren Anteil. "Als ich hier mit der 800er gefahren bin, war alles perfekt. Mit der 1.000er kann ich in die Kurven nicht mit viel Vertrauen einbiegen. Ich muss wie im Regen sehr weich fahren. Das macht es schwierig, schnell zu fahren. Ich bin nur zwei, drei Zehntel von Casey weg. Wir können das Motorrad aber noch verbessern. Dann können wir um das Podium kämpfen."

Als noch einige Sekunden auf der Uhr waren, rollte der Weltmeister von 2010 langsam durch die erste Kurve und ärgerte sich sichtlich. Was war passiert? "Ich dachte, das Training war schon vorbei. Man sagte mir, dass ich eine, maximal zwei Runden fahren kann. Ich drehte zwei Runden und hörte auf. Ich habe erwartet, dass ich schneller bin, aber so wie es in der ersten und zweiten Kurve war, war es unmöglich. Ich habe es versucht, aber es ist immer schlechter und schlechter geworden."

Fotoquelle: Yamaha

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