Der Repsol-Honda-Pilot geht erstmals 2012 von der Pole-Position ins Rennen

MotoGP 2012

— 05.05.2012

Stoner trotz Pole-Position etwas besorgt

Der amtierende Weltmeister gibt zu, dass er in Estoril noch nicht das passende Rennsetup gefunden hat und sieht in Dani Pedrosa die größte Gefahr

Bereits im dritten Freien Training des Grand Prix in Portugal kündigte sich an, dass das Honda-Werksduo auf dem Kurs in Estoril sehr stark ist. Im Qualifying bestätigten Casey Stoner und Dani Pedrosa ihren Favoritenstatus, indem sie die Plätze eins und zwei einfuhren. Mit einer Zeit von 1:37.188 Minuten hatte der amtierende Weltmeister das bessere Ende für sich und geht erstmals in dieser Saison von der Pole-Position ins Rennen.

"Am Morgen war ich noch recht zuversichtlich. Im dritten Freien Training hat das Motorrad sehr gut funktioniert. Dann wollten wir ein paar Kleinigkeiten verbessern. Wir haben dabei die Bereiche, in denen es gut lief, leider verschlechtert. Es lief in die falsche Richtung. Wir waren sehr unzufrieden mit dem Motorrad und ich verlor etwas die Zuversicht, um die Pole-Position zu kämpfen", berichtet Stoner.

"Wir haben etwas mehr Grip am Hinterrad gesucht. Den haben wir auch erreicht, doch dafür wurde das Umlegen schlechter. Wir haben im letzten Sektor sehr viel Zeit verloren. Ich hoffe, dass wir am Morgen noch etwas finden", so der Australier, der die Bedingungen in Estoril kritisiert: "Die Strecke wird einfach nicht trocken. Es gab nach zwei Tagen immer noch Wasser auf der Strecke, trotz des tollen Wetters und des Windes. Das ist etwas enttäuschend, weil man an manchen Stellen nicht richtig pushen konnte."

Stoners Reifenwahl steht noch nicht zu 100 Prozent fest, tendiert aber wie die der meisten Piloten klar in Richtung weich: "Wir haben mit dem harten Reifen kein besonders gutes Gefühl, mit dem weichen war es besser. Wir müssen abwarten, wie sich die Bedingungen entwickeln. Vielleicht ändern wir dann noch unsere Meinung. Doch der weiche Reifen funktioniert bisher ganz gut."

Das Setup-Problem vom Samstag könnte im Rennen Probleme bereiten: "Grip am Hinterrad ist besonders am Ende des Rennens etwas, was man unbedingt benötigt. Zur gleichen Zeit ist es nicht gut, wenn wir beim Umlegen Zeit verlieren." Im Warm-Up möchte der Repsol-Honda-Pilot weiter an den Einstellungen seiner RC213V arbeiten.

Für das Rennen hat er Jorge Lorenzo, der nur als Vierter startet, noch nicht abgeschrieben. Doch die größere Gefahr sieht er in Teamkollege Pedrosa: "Man darf Dani nie unterschätzen. Er ist im Rennen die größte Gefahr. Dann kommt gleich Jorge. Vergangene Woche hatte auch niemand mich auf der Rechnung. Doch dann änderten sich die Bedingungen."

Fotoquelle: Repsol

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