Platz sieben in Estoril: War das die Trendwende für Valentino Rossi?

MotoGP 2012

— 11.05.2012

Ducati will Rossi für 2013 halten

Beim Grand Prix von Portugal wurden bei Ducati lange Meetings abgehalten - Geschäftsführer Claudio Domenicali ist zuversichtlich, dass Rossi 2013 bleiben wird

Am Saisonende laufen bei den meisten Topfahrern die Verträge aus. Rookie Stefan Bradl hat einen Zweijahresvertrag in der Tasche und wird auch im nächsten Jahr bei LCR-Honda fahren. Bei den Werksteams sind auch nur wenige Veränderungen zu erwarten. Honda will Casey Stoner und der Australier will blieben, aber nur noch Einjahresverträge unterschreiben. Dani Pedrosa sollte Dank Repsol ein weiteres Jahr im Sattel sitzen, während Moto2-Star Marc Marquez gerüchteweise mit Gresini-Honda in Verbindung gebracht wird.

Bei Yamaha wird aller Voraussicht nach Jorge Lorenzo bleiben. Ein Fragezeichen betrifft das zweite Motorrad, denn Ben Spies Platz wackelt nach den enttäuschenden Leistungen. Dann gibt es noch die Aktie Valentino Rossi. Der neunfache Weltmeister hat bestätigt, dass er diese Saison bei Ducati zu Ende fahren wird. Doch wie sieht es 2013 aus? Ducati-Geschäftsführer Claudio Domenicali hofft auf eine gemeinsame Zukunft. Speziell wenn sich das technische Paket der GP12 verbessert, könnte Rossi bleiben.

Domenicali weilte am vergangenen Wochenende in Estoril und beobachtete das Rennteam aus nächster Nähe. Er verzichtete damit auf die Feier der Superbike-WM in Monza, wo das 25-Jährige Bestehen der Meisterschaft gefeiert wurde. Ducati ist die erfolgreichste Marke in der Superbike-WM und stellt mit Carlos Checa auch den amtierenden Weltmeister. Die MotoGP-Baustelle ist aber unendlich größer. Deshalb gab es in Portugal lange Meetings mit Rossi, Domenicali und Konstrukteur Filippo Preziosi.

Da in Estoril kleine Fortschritte erzielt werden konnten, ist Domenicali zuversichtlich, dass Rossi 2013 bleiben wird. "Es besteht eine große Chance darauf. Etwas später in der Saison werden wir uns mit Valentino zusammensetzen", sagte Domenicali im italienischen Fernsehen. "Wir hatten lange Meetings und ich glaube, es gibt eine gemeinsame Richtung für die Zukunft. Unser Hauptaugenmerk liegt bei der Traktion am Hinterrad und der Beschleunigung."

"Das beinhaltet zahlreiche Updates beim Motor, der Elektronik und der Kraftübertragung. Das sind Teile des Gesamtpakets gemeinsam mit dem Chassis und sollte auch einen Einfluss auf das Untersteuern haben." Die zu aggressive Power des Motors und das chronische Untersteuern sind die größten Problemzonen der Ducati GP12.

Fotoquelle: Ducati

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