Valentino Rossi kam in Estoril deutlich besser zurecht als in Jerez und Katar

MotoGP 2012

— 16.05.2012

Ducati will das Setup in Le Mans weiter verbessern

Valentino Rossi kommt mit guten Erinnerungen zum vierten Rennen der Saison - Nicky Hayden mag den Kurs in Frankreich nicht besonders

Nach dem schwachen Saisonstart von Valentino Rossi gab es in Estoril Grund zur Hoffnung. Dennoch fllt die bisherige Saisonbilanz des Ducati-Duos mehr als nchtern aus. In der WM-Wertung liegen Nicky Hayden und Rossi auf den Positionen acht und neun. Bei den Herstellern reichen die 27 Punkte gerade einmal fr Platz drei.

"Es ist schade, dass wir den Test in Portugal nicht nutzen konnten", bedauert Rossi. "Da wir im vergangenen Rennen viele Daten sammeln konnten, htten wir unsere Entwicklungsarbeit fortfhren und interessante Vergleiche aufstellen knnen. Fr Le Mans htte es uns so oder so nicht beeinflusst, weil die Updates spter gekommen wren."

"In Frankreich werden wir uns genauso auf das Rennen vorbereiten, wie wir es in Estoril getan haben. Wir werden mit dem Basissetup beginnen, mit dem wir mittlerweile vertrauter sind, weiter daran arbeiten und uns nderung fr nderung herantasten, damit wir am Sonntag das Maximum aus unserem Potenzial herausholen knnen", schildert er.

"Le Mans ist ein weiterer Ort, an dem das Wetter eine Herausforderung darstellen kann, besonders zu dieser Jahreszeit", ist sich der "Doktor" bewusst. "Doch es ist auch der Kurs, auf dem ich im Vorjahr mein bisher bestes Ergebnis fr Ducati holen konnte. Wir werden sehen, wie es luft. Es wre schn, wenn es etwas besser als in Portugal luft."

"Ich wrde nicht behaupten, dass Le Mans meine Lieblingsstrecke ist", bemerkt Hayden. "Dennoch gibt es ein paar Dinge, die ich daran mag. Manchmal mangelt es etwas an Grip, was ich weniger mag. Auf der anderen Seite gibt es viele harte Bremszonen, die unserem Motorrad liegen sollten."

"Es wird auch schn sein, auf einem im Vergleich zu den bisherigen Strecken des Jahres anderen Kurs zu fahren. Schade, dass wir beim Portugal-Test nicht fahren konnten, weil es sicher schn gewesen wre, ein paar Dinge zu testen", bedauert der Amerikaner. "Wir kommen nach Frankreich, schauen was fr ein Wetter uns erwartet und versuchen, ein gutes Ergebnis zu erzielen."

"Le Mans ist ein bisschen seltsam, ein klassischer Stop-&-Go-Kurs, der sich stark von Estoril unterscheidet", analysiert Teammanager Vittoriano Guareschi. "Es wird uns die Gelegenheit geben, am Setup der GP12 zu arbeiten. Wir werden weiterarbeiten und versuchen, in Le Mans Fortschritte zu erzielen, wo wir im vergangenen Jahr ein sehr gutes Rennen hatten. Auch wenn es keiner von Nickys Lieblingskursen ist, wird er die Erfahrungen nutzen. Er wird das Setup an der GP12 verwenden, das er seit dem Beginn der Meisterschaft fhrt."

Fotoquelle: Ducati

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