Weltmeister Casey Stoner fuhr im ersten Training die schnellste Runde

MotoGP 2012

— 18.05.2012

Erstes Training: Bestzeit für Stoner

Weltmeister Casey Stoner setzt sich im ersten Freien Training in Le Mans an die Spitze - Stefan Bradl ist als Zwölfter der langsamste Prototyp

Einen Tag nach der überraschenden Rücktrittsankündigung am Saisonende war Casey Stoner wieder dort, wo er (fast) immer ist: an der Spitze. Im ersten Freien Training zum Grand Prix von Le Mans in Frankreich setzte er in gewohnter Manier schon früh Topzeiten. Im letzten Versuch kurz vor Ablauf der 45 Minuten drückte der Honda-Werksfahrer die Bestmarke auf 1:34,321 Minuten. Sein Teamkollege Dani Pedrosa sorgte für eine Honda-Doppelführung. Der Rückstand des Spaniers betrug bereits 0,587 Sekunden. Der Vormittag in Frankreich war trocken, aber der Himmel war bewölkt.

Erster Verfolger des Honda-Duos war Andrea Dovizioso mit der Kunden-Yamaha des Tech-3-Teams. Le Mans ist für die Mannschaft rund um Herve Poncharal das Heimrennen. "Dovi", der im Vorjahr hier Zweiter war, startete mit der drittbesten Zeit ins Wochenende. Auf Stoner fehlten 0,744 Sekunden. Auf Platz vier reihte sich Ben Spies mit der Werks-Yamaha ein. Nach einem schwierigen Saisonstart muss der Texaner wieder zu seiner Form finden. Der Rückstand auf Stoner betrug allerdings schon acht Zehntelsekunden.

Einen starken Wochenendbeginn zeigte Hector Barbera. Der Pramac-Ducati-Pilot fuhr die fünftschnellste Zeit und hielt die beiden Yamaha-Piloten Jorge Lorenzo und Cal Crutchlow (Tech 3) in Schach. Lorenzo war als Sechster um 0,918 Sekunden langsamer als Konkurrent Stoner. Crutchlow war ebenfalls etwas langsamer als Dovizioso, doch ab Platz drei lag das Feld dicht beisammen. Das Ducati-Werksteam folgte hinter Alvaro Bautista (Gresini-Honda), der sich als Achter einreihte.

Einmal mehr war Nicky Hayden mit der GP12 schneller als sein Teamkollege Valentino Rossi. Der Rückstand war allerdings groß. Hayden lag eine Sekunde hinter Stoner und Rossi 1,5. Vor einem Jahr hatte der Italiener an gleicher Stelle seinen einzigen Podestplatz mit Ducati erobert. An diesem Wochenende will der Superstar den eingeschlagenen Weg von Estoril bei der Abstimmung weiterverfolgen. Vermeulen fehlten sieben Sekunden. Damit lag er außerhalb der 107-Prozent-Marke.

Bradl fehlen zwei Sekunden

Schlusslichter der Prototypen waren Karel Abraham (Cardion-Ducati) und Stefan Bradl (LCR-Honda). Der Deutsche ist zum ersten Mal mit der MotoGP-Maschine auf dem Bugatti-Circuit unterwegs. Dass ihm die Strecke liegt, zeigte Platz zwei im Vorjahr in der Moto2. Mit dem deutlich stärkeren Motorrad ist der Stop-and-Go-Kurs aber komplett anders zu fahren. Es ist eine steile Lernkurve für den Moto2-Weltmeister, der 2,1 Sekunden Rückstand hatte.

Im Verlaufe der 45 Minuten gingen zwei Claiming-Rule-Fahrer zu Boden. Aleix Espargaro (Aspar) und Michele Pirro (Gresini-Honda) stürzten. Beide konnten unverletzt davongehen. Mit Abstand schnellster CRT-Pilot war Randy de Puniet mit der Aspar ART. Der Franzose legte vor heimischer Kulisse eine Zeit von 1:36,935 Minuten vor. Das war um 2,6 Sekunden langsamer als Stoner. Auf Bradl fehlte allerdings nur eine halbe Sekunde.

Trotz Sturz konnte Espargaro später wieder fahren und reihte sich schließlich hinter seinem Teamkollegen als 14. ein. Auf den weiteren Plätzen folgten Mattia Pasini (Speed Master), Yonny Hernandez (Avintia), Pirro, James Ellison (PBM), Danilo Petrucci (Ioda) und Ivan Silva (Avintia). Letzter wurde Chris Vermeulen, der den verletzten Colin Edwards auf der Suter-BMW ersetzt. Für den Australier ist es der erste Grand-Prix-Start seit Valencia 2009.

Fotoquelle: Repsol

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