Weltmeister Casey Stoner brannte in Le Mans die schnellste Runde in den Asphalt

MotoGP 2012

— 18.05.2012

Stoner Trainingsschnellster in Le Mans

Weltmeister Casey Stoner fährt auch im zweiten Freien Training für den Grand Prix von Frankreich Bestzeit - Rookie Stefan Bradl auf Platz elf

Zu Beginn des zweiten Freien Trainings in Le Mans drohte Regen, doch er blieb aus. Bei kühlen 17 Grad Lufttemperatur und bewölktem Himmel drehten die MotoGP-Asse ihre Runden. An die Spitze katapultierte sich Weltmeister Casey Stoner. Trotz der Rücktrittserklärung zum Saisonende hat der Australier nichts von seinem Biss verloren. Bereits am Vormittag war der 26-Jährige der Schnellste gewesen. Lange konnte er sich am Nachmittag nicht verbessern, aber schließlich erhöhte Stoner das Tempo und brannte eine Runde in 1:33.740 Minuten in den französischen Asphalt. Erster Verfolger war sein Honda-Teamkollege Dani Pedrosa, der um 0,265 Sekunden langsamer war.

Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo war am Freitag einen Tick langsamer als die Konkurrenz aus dem Hause Honda. Der Spanier drehte seine persönliche Bestzeit bereits in der vierten von insgesamt 20 Runden. Das reichte für Rang drei mit einem Rückstand von 0,396 Sekunden. Lorenzos Teamkollege Ben Spies stürzte und fuhr dann mit dem Ersatzmotorrad weiter. Dem Texaner fehlten sieben Zehntelsekunden auf Stoner und er reihte sich hinter Alvaro Bautista (Gresini-Honda) an der fünften Position ein.

Bautista bestätigte am Nachmittag mit der viertschnellsten Zeit seine gute Form in Le Mans. Auf den Plätzen sechs und sieben folgte das Tech-3-Yamaha-Duo Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow. Der Italiener hatte die Nase um 25 Tausendstelsekunden vorne. Le Mans ist das Heimrennen für das Tech-3-Team. Im Ducati-Lager war wieder einmal ein Kundenfahrer der Schnellste. Pramac-Fahrer Hector Barbera hielt als Achter das Werksteam in Schach.

Superstar Valentino Rossi hatte 1,3 Sekunden Rückstand und reihte sich an der neunten Stelle ein. Direkt dahinter folgte sein Teamkollege Nicky Hayden. Im Vergleich zum Vormittag konnte sich Stefan Bradl deutlich steigern. Im ersten Freien Training hatte der Deutsche über mangelnden Grip über beide Räder geklagt.

Seine LCR-Mechaniker änderten die Abstimmung über die Mittagspause. Das zeigte seine Wirkung, denn der amtierende Moto2-Weltmeister konnte den Rückstand auf 1,4 Sekunden verkleinern. In der Zeitenliste bedeutete das Rang elf. Karel Abraham (Cardion-Ducati) war als Zwölfter der langsamste Prototyp.

De Puniet schnellster CRT-Fahrer

Im Feld der Claiming-Rule-Fahrer war erneut Randy de Puniet klar der Schnellste. Auf die Spitze fehlten dem Aspar-Piloten 2,7 Sekunde und auf Abraham nur sechs Zehntelsekunden. Nicht optimal lief es für seinen Teamkollegen. Wie am Vormittag stürzte Aleix Espargaro (Kurve elf) und kam auf Platz 17. Zweitbester CRT-Fahrer war Yonny Hernandez (Avintia) als 14.

Mattia Pasini (Speed Master) und Michele Pirro (Gresini-Honda) belegten die Ränge 15 und 16. Pasini verbremste sich einmal in Kurve acht und fiel im Kiesbett um. Seine Aprilia nahm zwar keinen großen Schaden, aber sie wurde von den Streckenposten weggeschoben. Mehr zu tun gibt es für die Ioda-Mechaniker, denn der Aprilia-Motor in Danilo Petruccis ART platzte und verendete in einer großen Rauchwolke. Trotzdem belegte der Italiener Position 18.

Auf den letzten drei Plätzen landeten Ivan Silva (Avintia), James Ellison (PBM) und Chris Vermeulen. Der Australier vertritt den verletzten Colin Edwards auf der Suter-BMW. Ende 2009 hat Vermeulen seinen letzten Grand Prix bestritten. Im Jahr 2007 hat er das Regenrennen in Le Mans gewonnen. Es war sein einziger Sieg in der Königsklasse.

Fotoquelle: Repsol

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