Casey Stoner ist mit der Entwicklung der MotoGP nicht glücklich

MotoGP 2012

— 19.05.2012

Ezpeleta kontert Stoners Kritik

Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta nimmt Stellung zur Kritik von Casey Stoner, dass sich die MotoGP zurückentwickelt - Trotzdem dankt der Spanier dem Weltmeister

In der Pressekonferenz am Donnerstag hatte Casey Stoner die Gründe für seinen Rückzug am Saisonende offengelegt. Abgesehen davon, dass er die Leidenschaft für die MotoGP verloren hat, kritisierte er auch die jüngsten Reglementänderungen. Mit der Einführung der Claiming-Rule und der geplanten technischen Beschneidung der Prototypen, entwickelt sich die Königsklasse zurück und nicht vorwärts. Für Stoner ist es die falsche Entwicklung.

Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta, der sich für die Claiming-Rule stark gemacht hat, reagiert auf die Kritik des amtierenden Weltmeisters. "Wir versuchen das Beste zu tun, was wir können, aber es wird immer jemanden mit einer anderen Meinung geben. Ich bereue nichts, was ich getan habe", wird Ezpeleta von der 'Gazetta dello Sport' zitiert. "Dass Stoner ein Protagonist in dieser Serie geworden ist, verdankt er auch uns. Als Alberto Puig uns auf ihn im Movistar-Cup in Spanien hingewiesen hat, versuchten wir ihm zu helfen."

"Wenn ich gefragt werde, ob ich das wieder für einen Jungen - der später ein Protagonist wird und auch das über die Serie sagt, was Casey gesagt hat - tun würde, würde ich es sowieso wieder machen." Mit Stoner verliert die MotoGP nicht nur einen Ausnahmekönner, sondern auch einen Star. "Ich habe noch nicht direkt mit ihm gesprochen, aber ich kann mich nur bei ihm bedanken, was er alles getan hat. Wir haben aber auch die Rücktritte von Doohan und Schwantz gesehen."

"Trotzdem ist die Weltmeisterschaft weitergegangen. Viele fragen mich, was ich tun werden, wenn Valentino aufhört. Für ihn gilt aber das Gleiche - es wird früher oder später passieren. Die Serie verliert jetzt einen sehr guten Fahrer, aber das ist auch früher passiert und wird wieder passieren", so Ezpeleta. "Ich habe großen Respekt vor seiner Entscheidung. Ich hoffe, es ist für sein Leben die richtige." Rossi meinte am Donnerstag, dass er noch zwei Jahre fahren will.

Fotoquelle: Honda

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