Dani Pedrosa hat sich seine erste Pole-Position in diesem Jahr gesichert

MotoGP 2012

— 19.05.2012

Pedrosa schlägt Stoner und erobert Pole-Position

Dani Pedrosa schlägt seinen Honda-Teamkollegen Casey Stoner und erobert in Le Mans seine erste Pole-Position in diesem Jahr - Stefan Bradl nach Sturz 13.

Das Qualifying der Königsklasse begann in Le Mans auf feuchter Strecke, doch im Laufe der 60 Minuten trocknete sie komplett und am Ende wurden mit weichen Slicks die schnellsten Runden gefahren. In den letzten Momenten entwickelte sich eine spannende Zeitenjagd, bei der neben den üblichen Verdächtigen auch das Tech-3-Duo kräftig mitmischte. Als die letzten Sekunden herunter tickten, fing es wieder leicht zu tröpfeln an und die Fahrer setzten sich auf. Die Zeitenjagd war beendet. Die Pole-Position hatte sich Dani Pedrosa in 1:33.638 Minuten gesichert. Zum ersten Mal in diesem Jahr wird der "Raketenstarter" vom besten Startplatz aus angreifen.

Sein Honda-Teamkollege Casey Stoner komplettierte als Zweiter das perfekte Teamergebnis. Der Weltmeister lag bis zur Schlussphase vorne, legte dann aber nicht mehr entscheidend zu. Unter dem Strich betrug sein Rückstand 0,303 Sekunden. Für eine positive Überraschung sorgte Andrera Dovizioso. Beim Heimrennen seines Tech-3-Teams katapultierte sich der Italiener auf den dritten Startplatz in die erste Reihe. Zu Beginn der Schlussphase lag "Dovi" sogar auf Platz eins und wurde nur noch vom Honda-Duo verdrängt.

Die letzten zwei, drei Minuten verbrachte der Yamaha-Satelitenfahrer allerdings an der Box und beobachtete die Geschehnisse. Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo konnte Dovizioso nicht mehr verdrängen. Während der Italiener einen Rückstand von 0,338 Sekunden auf Pedrosa hatte, fehlten Lorenzo 0,466. Den letzten Angriff musste Lorenzo abbrechen, weil er auf langsamere CRT-Fahrer auflief und es eben leicht zu tröpfeln begann.

Die zweite Startreihe ist komplett in Yamaha-Hand. Hinter Lorenzo qualifizierten sich Cal Crutchlow (Tech 3/+0,540 Sekunden) und Ben Spies auf der zweiten Werksmaschine. Der Rückstand des Texaners betrug allerdings schon mehr als eine Sekunde. Bester Ducati-Fahrer war Superstar Valentino Rossi als Siebter. In den Kampf um die ersten fünf Plätze konnte der Italiener nie eingreifen. Schlussendlich fehlten 1,2 Sekunden auf Pedrosa. Sein Teamkollege Nicky Hayden hatte größere Probleme und landete auf Platz elf.

Die an diesem Wochenende bislang gute Vorstellung von Alvaro Bautista endete in den Schlussminuten im Kiesbett. Beim letzten Angriff stürzte der Spanier von seiner Honda des Gresini-Teams und wird am Sonntag neben Rossi von Startplatz acht angreifen. Die dritte Reihe komplettierte Hector Barbera mit der Pramac-Ducati. Reihe vier wird der Tscheche Karel Abraham (Cardion-Ducati) auf Position zehn anführen. Hinter Hayden war Randy de Puniet (Aspar) als Zwölfter der beste Claiming-Rule-Fahrer.

Bradl nach Sturz 13.

Und wo war Stefan Bradl? Der Deutsche landete nach einem turbulenten Qualifying auf Startplatz 13. Nachdem das Training auf feuchter Strecke begonnen hatte, warteten die meisten Fahrer an der Box, bis der Asphalt trocken war. Bradl war einer der ersten Fahrer, die es mit Slicks versuchten. Es klappte auch, denn zwischenzeitlich schob sich der Deutsche auf Platz eins. Kurz vor Halbzeit der 60 Minuten wurde der Moto2-Weltmeister allerdings per Highsider von seiner LCR-Honda geworfen.

Dabei prallte er hart auf dem linken Bein auf. Zunächst humpelte Bradl durch das Kiesbett und ließ sich dann von zwei Streckenposten helfen. Er kehrte an die Box zurück und griff mit dem Ersatzmotorrad erneut an. Kurzfristig kam er bis Platz sechs nach vor, doch schließlich wurde es Rang 13. Sein Rückstand betrug 2,2 Sekunden.

Somit konnte Lokalmatador de Puniet einen Prototypen schlagen. Zweitbester CRT-Fahrer war Michele Pirro (Gresini-Honda) als 14. Auf den weiteren Plätzen folgten Yonny Hernandez (Avintia) und James Ellison (PBM). Erstmals in diesem Jahr zeigte der Brite mit Platz 16 ein positives Ergebnis. 17. wurde Aleix Espargaro (Aspar), gefolgt von Danilo Petrucci (Ioda), Ivan Silva (Avintia) und Mattia Pasini (Speed Master). Schlusslicht war MotoGP-Rückkerher Chris Vermeulen, der den verletzten Colin Edwards auf der Suter-BMW ersetzt.

Fotoquelle: Honda

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