Jorge Lorenzo gelang nicht die perfekte Runde und verpasste Reihe eins

MotoGP 2012

— 19.05.2012

Platz vier: Lorenzo ist gar nicht zufrieden

Jorge Lorenzo verpasste in Le Mans die erste Startreihe, doch der Yamaha-Fahrer ist zuversichtlich, dass er um den Sieg kämpfen kann - Ben Spies auf Platz sechs

Für Yamaha fällt das Qualifyingergebnis in Le Mans gemischt aus. Alle vier Maschinen kamen in die Top 6, doch die ersten zwei Plätze belegte das Honda-Werks-Duo. Jorge Lorenzo musste sich noch dazu Andrea Dovizioso von der Tech-3-Mannschaft geschlagen geben und verpasste die erste Startreihe. Unter dem Strich hatte der Spanier einen Rückstand von 0,466 Sekunden auf Pole-Setter Dani Pedrosa. Lorenzo ist im Qualifying auch nicht die perfekte Runde gelungen. Sein Teamkollege Ben Spies eroberte Startplatz sechs, doch seine Fortschritte wurden von dem Sturz am Vortag gebremst, denn im zweiten Freien Training ging ein Reifensatz verloren, weshalb die Arbeit am Setup am Samstag etwas eingeschränkt war.

"Ich bin nicht zufrieden", ärgert sich Lorenzo, der schon zwei MotoGP-Siege in Le Mans errungen hat. "Ich wollte es zumindest in die erste Reihe schaffen, doch das war nicht möglich. Andrea war heute sehr schnell. Mir ist auch nicht die perfekte Runde gelungen. Mit einer perfekten Runde hätte ich vielleicht noch drei oder vier Zehntelsekunden finden können."

"Die Streckenverhältnisse waren aber sehr schwierig und man hätte sich bei einem Sturz leicht verletzen können. Ich bin zwar jetzt Vierter, aber ich glaube, ich kann um das Podium und den Sieg kämpfen. Ich werde versuchen einen guten Start zu haben." Dennoch ist man bei Yamaha überzeugt, dass man am Samstag Fortschritte gemacht hat.

Bei Spies lief es allerdings wieder nicht optimal. Eine Sekunde fehlte dem Texaner auf die Pole-Position. "Es war für alle ein kniffliges Training und etwas riskant. Schließlich wurde die Strecke besser und die Jungs, die ihre Zeiten verbessern konnten, waren mutiger als die anderen ", findet der 27-Jährige. "Manchmal kann man auf diesem Asphalt kaum erkennen, ob es nass oder trocken ist."

"Ich habe mein Bestes gegeben und bin eine vernünftige Runde gefahren, die für die zweite Reihe gut war. Es war bei diesen Streckenverhältnissen nicht einfach, 110 Prozent zu geben. Das Resultat ist deshalb gut." Wie wichtig es ist nicht zu stürzen, zeigte das Beispiel Spies. "Die zweite Startreihe ist gut, wenn man bedenkt, dass wir heute Vormittag einige Schwierigkeiten aufgrund des gestrigen Sturzes zu meistern hatten", sagt sein Teammanager Massimo Meregalli.

"Deshalb konnten wir im Vormittagstraining nicht mit einem neuen Reifen fahren, weshalb wir nicht optimal an der Abstimmung arbeiten konnten. Für ein Trockenrennen sind wir bereit. Deshalb hoffen wir auf gutes Wetter. Jorge ist heute ein weiterer Fortschritt gelungen, aber er schaffte es bei diesen schwierigen Bedingungen nicht in die erste Reihe."

Fotoquelle: Yamaha

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