Valentino Rossi holte sich in Le Mans den besten Startplatz seiner Saison 2012

MotoGP 2012

— 19.05.2012

Ducati: Rossi schöpft Hoffnung, Hayden enttäuscht

Valentino Rossi als Siebter des Qualifyings in Le Mans schnellster Ducati-Pilot - Nicky Hayden (11.) kämpft mit dem Setup seiner Desmosedici GP12

Die beiden Ducati-Werkspiloten Valentino Rossi und Nicky Hayden nehmen den Grand Prix von Frankreich in Le Mans von den Startplätzen sieben und elf in Angriff. Für Rossi, der die zweite Startreihe im anfangs auf feuchter, später auf trockener Strecke ausgetragenen Qualifying um gut zwei Zehntelsekunden verpasste, ist es der beste Startplatz seiner persönlichen Saison 2012. Mit Platz sieben ist der "Doktor" beim Start am Sonntag zudem bestplatzierter Ducati-Pilot im Feld.

"Auf meiner schnellsten Runde musste ich einen anderen Fahrer überholen, sonst hätte ich noch schneller sein können. So habe ich die zweite Reihe leider verpasst, aber ich muss dennoch sagen, dass es ganz gut lief", berichtet Rossi, der vor allem aus der Tatsache Hoffnung schöpft, dass er auch im morgendlich dritten Freien Training, das auf komplett trockener Strecke ausgetragen wurde, Platz sieben realisieren konnte.

"Am Nachmittag konnten wir uns gut auf die wechselhaften Bedingungen einstellen und ich war immer im richtigen Moment auf der Strecke", so der Italiener. Im Vergleich zu Estoril ortet Rossi "einen weiteren Schritt nach vorn". Die Wettervorhersage für den Sonntag in Le Mans ist ebenfalls durchwachsen. "Sollte es trocken sein, muss ich einen guten Start hinlegen und versuchen, so lange wie möglich an den Jungs vor mir dranzubleiben. Vielleicht gelingt es, noch ein paar Zehntelsekunden zu finden", gibt sich Rossi optimistisch.

Hayden kämpft noch immer mit dem Setup

Für Hayden auf der zweiten Werks-Ducati lief es am Samstag anders als bei Rossi nicht nach Wunsch. Der US-Amerikaner kämpfte mit dem Setup seiner GP12 und hofft, im Warmup am Sonntagmorgen auf eine Verbesserung gegenüber der elften Position, die er im Qualifying realisieren konnte.

"Es war eine hektische Session, in der es gerade stark genug regnete, um die Sache kompliziert zu machen", so Hayden mit Blick auf das Qualifying. "Da wir beim Setup ohnehin hinterher hinkten, hätten wir unbedingt trockene Bedingungen gebraucht. So wie sich die Verhältnisse darstellten, war an gute Rundenzeiten nicht zu denken."

Der MotoGP-Weltmeister des Jahres 2006 gibt zu, "viele verschiedene Optionen probiert" zu haben, "leider konnten wir mit keiner unsere Probleme auf dieser Strecke lösen". Die größten Baustellen ortet Hayden "bei der Einfahrt in die Kurven und Chattering an manchen Stellen". Unterm Strich gibt der US-Boy zu, dass das Team an diesem Wochenende "Probleme hat, die richtige Richtung zu finden".

Fotoquelle: Ducati

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