Valentino Rossi ist nach wie vor der gefragteste MotoGP-Pilot

MotoGP 2012

— 26.05.2012

Rossi gibt Auskunft über junge Fahrer

Der neunmalige Weltmeister spricht über den Nachwuchs in Italien und seine Ranch - Wird es irgendwann eine Valentino Rossi Nachwuchsschule geben?

Italien ist zweifellos eines der größten Motorrad-Länder der Welt. Piloten wie Giacomo Agostini, Carlo Ubbiali, Max Biaggi oder zuletzt Valentino Rossi bescherten dem Land zahlreiche Titel und begeisterten die Fans. Momentan sind es aber eher die Spanier, die für die Zukunft die heißesten Eisen im Feuer haben. Durch eine konstant gute Nachwuchsarbeit drängten vor einigen Jahren viele spanische Piloten in die Weltmeisterschaft. Die Spanische Meisterschaft gilt nach wie vor als stärkste nationale Meisterschaft.

Der neunmalige Weltmeister Rossi sieht aber auch in Italien gute Tendenzen. Von den Moto3-Piloten Niccolo Antonelli und Romano Fenati ist er besonders angetan. Doch auch Andrea Iannones Talent überzeugt ihn. Die Nachwuchsarbeit in Italien erinnert laut Rossi im Moment an Spanien. "Es Geld wird in junge Fahrer investiert", lobt er gegenüber 'MotoGP.com'.

Der Ducati-Pilot hat durch seinen kleinen Bruder einen guten Einblick in die heimische Szene. "Mein jüngerer Bruder ist 14 und fährt dieses Jahr in der Italienischen Moto3-Meisterschaft", berichtet Rossi. "Er ist recht schnell." In seinem Heimatort Tavullia hat der 33-Jährige MotoGP-Star eine eigene Strecke bauen lassen, auf der er öfters mit anderen Piloten aus der Motorrad-WM trainiert.

"Ich bin dabei, in Tavullia eine etwas größere Strecke zu bauen, um darauf trainieren zu können. Leider war sie erst im Dezember fertig. Sie ist noch nicht zu 100 Prozent fertig, doch ich bin dort schon mit Pasini und Iannone gefahren", schildert Rossi, der immer wieder an Marco Simoncelli erinnert wird, wenn er auf seinem Kurs ein paar Runden dreht.

"Wenn ich dort in der schnellen Kurve im vierten Gang slide, muss ich immer an Marco denken. Das würde ihm sicher Spaß machen", bemerkt Rossi. "Ich habe noch viele Erinnerungen daran, als wir zusammen trainiert haben." Durch die Anlage in Tavullia bietet sich die Möglichkeit an, den Nachwuchs gezielt zu trainieren.

Der Gedanke einer Nachwuchsschule gefällt Rossi: "Es ist möglich, vor allem, weil wir jetzt die Strecke haben. Wir möchten die jungen Fahrer unterstützen. Ich denke, es wäre eine gute Idee. Darüber möchte ich mir aber erst Gedanken machen, wenn ich nicht mehr fahre."

Fotoquelle: Ducati

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