Yamaha-Pilot Cal Crutchlow ist auch in Barcelona sehr konkurrenzfähig

MotoGP 2012

— 01.06.2012

Tech 3: Erstes Podium der Saison?

Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso beendeten den ersten Trainingstag in Barcelona als Dritter und Vierter und sehen noch Raum für Verbesserungen

Bei sehr hohen Temperaturen behielt das Tech-3-Duo am Freitag kühlen Kopf und bestätigte die starken Leistungen der ersten Rennwochenenden der Saison. Cal Crutchlow war wieder einmal einen Hauch schneller als Teamkollege Andrea Dovizioso und fuhr auf Position drei. "Es war ein guter Start ins Wochenende. Ich war in beiden Sessions schnell und konkurrenzfähig", freut sich der Brite.

"Das Motorrad hat von Beginn an gut funktioniert. Für den Rest des Wochenendes können wir es weiter verbessern", berichtet er. "Ich muss mich darauf konzentrieren, in den letzten zwei Kurven schneller zu sein. Bei den Zeiten bin ich in diesem Teil nicht schlecht, doch ich fühle mich nicht sehr wohl. Deshalb müssen wir am Setup arbeiten, um in dieser Sektion Verbesserungen zu erzielen."

"Ich bin nicht so weit weg von der Spitze und kann mein Tempo sicher noch steigern. Ich bin meine beste Zeit am Ende auf dem weichen Reifen gefahren. Casey und Dani haben lediglich die harten Reifen benutzt", bemerkt Crutchlow. "Deshalb werden sie noch deutlich schneller werden. Dennoch bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Es ist immer gut, einen positiven und schnellen Start ins Wochenende zu haben, um Vertrauen aufzubauen."

Crutchlow fährt in Barcelona erstmals mit der neuen Brembo-Bremse, die Teamkollege Dovizioso schon in Le Mans an seinem Motorrad hatte. "Ich werde das Rennen nun nicht gerade mit zehn Sekunden Vorsprung gewinnen, denke aber, dass wir nun etwas mehr Sicherheit haben", schildert Crutchlow nach seinen ersten Runden mit der neuen Bremse. "Es nicht ein ganz neues Gefühl, doch wenn man hinter jemanden herfährt, ist es nun sicherer. In der Vergangenheit wäre ich beinahe den Vorausfahrenden aufgefahren."

Dovizioso kam am Freitag auf Position vier. "Ich bin mit der Arbeit von heute sehr zufrieden", berichtet er. "Die Zeit, die ich gefahren bin, war recht schnell, doch es gibt noch mehr Raum für Verbesserungen. Ich bin meine beste Zeit mit dem weichen Hinterreifen gefahren. Den Vorderreifen habe ich in der gesamten Session nicht gewechselt. Wenn ich einen neuen Vorderreifen und einen neuen weichen Hinterreifen verwendet hätte, wäre ich sicher noch schneller gefahren, doch es war nicht nötig, zu viel Druck zu machen."

"Ich habe die meiste Zeit damit verbracht, an der Langlebigkeit der Reifen zu arbeiten und mich auf das Setup des Motorrades konzentriert, damit es am Ende des Rennens gut läuft, wenn der Grip nachgelassen hat. Bei dieser Hitze wird der Fahrer Chancen im Rennen haben, der am längsten den bestmöglichen Grip hat", erläutert der Italiener.

"Deshalb haben wir in diesem Bereich viel gearbeitet und wichtige Informationen erhalten." Für Dovizioso steht an diesem Wochenende aber nicht nur der Rennsport im Mittelpunkt. Die Erdbebenkatastrophe in Italien hat den Tech-3-Piloten stark berührt: "Abschließend möchte ich meine Unterstützung für die Opfer der Erdbeben in Italien kundtun. Das ist für viele Menschen eine schwierige Zeit und meine Gedanken und Gebete sind bei ihnen."

Fotoquelle: Yamaha

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