Lokalmatador Jorge Lorenzo sieht sich für das Rennen stark aufgestellt

MotoGP 2012

— 02.06.2012

Lorenzo: "Jeder musste 100 Prozent geben"

Von Startplatz zwei rechnet sich Jorge Lorenzo gute Chancen im Rennen aus - Die Reifenwahl wird für den Grand Prix von Katalonien knifflig

Jorge Lorenzo musste sich vor heimischer Kulisse knapp geschlagen geben. Im Qualifying zum Grand Prix von Katalonien, den der Spanier als sein richtiges Heimrennen bezeichnet, verpasste der Yamaha-Werksfahrer um 0,145 Sekunden die Pole-Position. Trotz der knappen Niederlage gegen seinen WM-Konkurrenten Casey Stoner, ist Lorenzo für das Rennen zuversichtlich. Die große Frage ist das Wetter, denn am Sonntagnachmittag ist leichter Regen vorhergesagt. Auch die Reifenwahl im Trockenen ist für alle Fahrer knifflig, denn beide Mischungen funktionieren und können die Distanz überstehen.

"Man kann sich für die harte oder die weiche Reifenmischung entscheiden. Der Verschleiß ist ungefähr gleich. Sollte es morgen etwas kühler sein, dann ist die weiche Mischung sicher die richtige Wahl", meint Lorenzo. "Das Qualifying war für alle schwierig. Jeder musste 100 Prozent geben. Ich musste für die schnelle Runde ans Limit gehen. Casey hatte einen kleinen Vorteil, weil er gleich im ersten Versuch schneller war."

"Platz zwei ist trotzdem eine gute Ausgangsposition. Wir müssen an der Front noch etwas arbeiten, weil mir der Vorderreifen nicht das beste Gefühl vermittelt. Wir können ein gutes Rennen haben, denn wir sind stark und haben eine gute Pace." Die große Frage am Samstag war, ob die weichere Reifenmischung bei ähnlich warmen Temperaturen eine Renndistanz überstehen kann.

"Ich glaube er kann es durchhalten. Die besten Runden werden zu Rennbeginn gefahren. Nach rund sieben Runden bauen die Reifen stark ab. Gegen Rennende könnte man mit dem weichen Hinterreifen noch hohe 1:42er Zeiten fahren", glaubt Lorenzo, der 2010 auf dem Circuit de Catalunya gewonnen hat. "Sollte es regnen, dann ändert das alles. Es wäre dann ein komplett anderes Rennen. Wir hoffen, dass es nur bewölkt ist, aber wir sind für alle Bedingungen bereit."

Von der neuen Vorderreifenspezifikation, von der jeder Fahrer zwei zur Verfügung hat, ist Lorenzo in Spanien nicht ganz überzeugt. "Ich habe sie verwendet. In Estoril hatte mir dieser Reifen Vorteile gebracht. Hier kann man in einigen Bremszonen stärker bremsen, aber es ist nicht so wie in Estoril. Wir müssen uns noch überlegen, welchen Reifen wir im Rennen verwenden." Stoner fuhr den Reifen in den Trainings dagegen nicht.

Fotoquelle: Yamaha

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