Casey Stoner zeigt sich von seiner Pole-Position-Zeit überrascht

MotoGP 2012

— 02.06.2012

Stoner: "Wenn die Bedingungen so bleiben..."

Barcelona-Polesetter Casey Stoner sieht sich für den Kampf gegen Jorge Lorenzo gerüstet und kann bei Cal Crutchlow keine Parallelen zum eigenen Fahrstil erkennen

Honda-Pilot Casey Stoner sicherte sich im Qualifying zum Grand Prix von Katalonien die 40. Pole-Position seiner Karriere und damit die beste Ausgangsposition, die Führung im Gesamtklassement zurückzuerobern. Der amtierende Weltmeister blieb auf seiner schnellsten Runde nur 0.109 Sekunden über dem von ihm selbst im Jahr 2008 auf der Ducati aufgestellten Streckenrekord und zeigt sich überrascht.

"Die Runde fühlte sich überhaupt nicht so schnell an. Durch die zusätzliche Power, die wir inzwischen zur Verfügung haben, fallen die Beschleunigungsphasen zwischen den einzelnen Kurven hier sehr kurz aus. Ich hätte ich erwartet, auch nur in die Nähe meines Pole-Rekords zu kommen." Anders als heute kamen vor vier Jahren auf den 800er-Bikes noch spezielle Qualifiers zum Einsatz.

Vor dem letzten Run Stoners nahm das Honda-Team eine Veränderung an der RC213V des Australiers vor. "Ohne diese Änderung hätten wir den Rekord wohl sogar knacken können", glaubt Stoner, der für die von Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo angeführte Konkurrenz auch so unerreichbar blieb.

"Wir sollten morgen auf jeden Fall ein Wort im Kampf um den Sieg mitreden können. Wir konzentrierten uns am gesamten Wochenende wesentlich mehr auf den harten Reifen als andere. Wenn die Bedingungen so bleiben, sollten wir also einen Vorteil haben", so der Honda-Pilot, der anmerkt, das lästige Chattering "ein wenig reduziert" zu haben.

Gegenwärtig sind vereinzelte Niederschläge in der Region Montmelo für den Sonntagnachmittag nicht auszuschließen. Sollte es im Rennen regnen, macht sich Stoner ebenfalls wenig Sorgen: "Wir sollten gut aussehen, ganz gleich wie sich die Bedingungen darstellen. In der Vergangenheit zeigten wir oft gute Regenrennen, nachdem die Trainings allesamt trocken waren."

Jeder Fahrer hat seinen eigenen Stil

Hinter Stoner und Lorenzo nimmt am Sonntag Tech-3-Yamaha-Pilot Cal Crutchlow als Dritter in Startreihe eins Aufstellung. Der aggressive Fahrstil und insbesondere die Linienwahl des Briten werden von einigen Beobachtern der Szene und auch von Crutchlow selbst bereits mit dem von Stoner verglichen.

Der Australier will davon allerdings nichts wissen. "Früher hieß es immer, Marcos Stil käme meinem sehr nahe. Wir alle haben gesehen, was passiert ist", wirft Stoner etwas überraschend mit Blick auf den verunglückten Marco Simoncelli ein und fügt hinzu: "Ich glaube nicht, dass sich die Fahrstile zweier Piloten ähneln. Jeder Fahrer hat seine eigene DNA. Cal bremst zum Beispiel deutlich später als ich. Die einzige Parallele, die ich erkennen kann ist, dass wir beide nicht davor zurückschrecken, das Bike herumzuwerfen."

Fotoquelle: Repsol

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