Moto2-Star Marc Marquez hofft auf eine Honda-Werksmaschine für 2013

MotoGP 2012

— 06.06.2012

Spies & Dovizioso für Einhaltung der Rookie-Regel

Die beiden Yamaha-Piloten würden es begrüßen, wenn Marc Marquez 2013 kein Werksmotorrad erhält - Ben Spies: "Sie sollten sich an die Regel halten"

Es ist lange her, als ein möglicher Aufstieg in die MotoGP bereits ein Jahr vorher so heiß diskutiert wurde wie der von Marc Marquez. Der Spanier polarisiert die Fans und Experten. Zuletzt war es sein Manöver gegen Pol Espargaro in Barcelona, das zu Diskussionen führte. Doch auch die mögliche Nachfolge von Casey Stoner ist aktuell ein Thema. über das im Fahrerlager gern geredet wird.

Auf Grund der Rookie-Regel sollte ein Aufstieg ins Werksteam und damit ein Debüt mit einem Werksmotorrad nicht möglich sein. Es verdichten sich aber immer mehr Gerüchte, die behaupten, dass die Dorna dem Einfluss von Repsol nachgeben könnte. Der Ölgigant hofft, dass die spanische Hoffnung bereits 2013 im Honda-Werksteam um Erfolge kämpfen wird oder zumindest mit Werksmaterial an den Start gehen kann.

Ben Spies drängt auf eine Einhaltung der Rookie-Regel. "Ich glaube nicht, dass es wirklich notwendig ist, aber sie haben diese Regel eingeführt und müssen sich daran halten", fordert der Yamaha-Werkspilot, der über das Satellitenteam den Einstieg in die MotoGP fand "Als ich für Tech 3 gefahren bin - es ist ein sehr gutes Team - waren die Motorräder prinzipiell zwei Jahre alt. Wenn Marquez in einem Kundenteam fahren würde, dann hätte er eine Werksmaschine."

"Das finde ich nicht richtig. Nichts gegen ihn, er ist schnell. Er verdient wahrscheinlich ein Werksmotorrad. Sie sollten sich aber an die Regel halten und schauen, dass er nicht auf einem Werksmotorrad fährt. Es wäre ein Werksteam in anderen Farben. Er sollte auf einer Kundenmaschine wie Bradl und Bautista sitzen. Das ist nicht gegen Marc, aber so ist die Regel", bemerkt Spies. "Sie sollten sich an die Regel halten, aber sie auch richtig anwenden."

Markenkollege Andrea Dovizioso sieht die Situation ähnlich. "So wie die Motorräder jetzt sind, ist es immer besser, wenn man in einem Kundenteam beginnt", stellt der Italiener fest. "Wenn man schnell ist, kann man in einem Werksteam etwas Großes anpeilen. Ich bin mir nicht sicher. Es hängt davon ab, von welcher Seite man es sehen will."

Wie viele seiner Kollegen ist Divizioso klar dafür, die bestehenden Regeln auch zu beachten. "Wenn man eine Regel hat, dann muss man sie befolgen. Es muss ja Gründe dafür gegeben haben", schildert er. Den grundsätzlichen Sinn der Rookie-Regel möchte der Tech-3-Pilot aber nicht bewerten: "Ich weiß nicht, ob sie grundsätzlich gut oder schlecht ist."

Fotoquelle: Repsol

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