Gibt es für Valentino Rossi und Nicky Hayden in Silverstone Grund zum jubeln?

MotoGP 2012

— 12.06.2012

Ducati-Duo zählt in Silverstone auf die Elektronik

Valentino Rossi will seinen Erfahrungsrückstand in Silverstone mit reichlich Runden wettmachen - Nicky Hayden sieht die Elektronik auf der ultraschnellen Piste im Fokus

Die beiden Ducati-Werksfahrer Valentino Rossi und Nicky Hayden reisen nach zwei arbeitsreichen Testtagen in Barcelona und Alcaniz voller Tatendrang zum Grand Prix von Großbritannien nach Silverstone. Am kommenden Wochenende gastiert der MotoGP-Zirkus zum dritten Mal auf der ultraschnellen Grand-Prix-Piste in der Grafschaft Northamptonshire.

Rossi kam im vergangenen Jahr bei seinem Debüt auf dem 5,9 Kilometer langen Kurs auf Platz sechs ins Ziel und spricht angesichts seines verletzungsbedingt verpassten Silverstone-Wochenendes 2010 von einem "Nachteil gegenüber den anderen Fahrern, die bereits ein Jahr vor mir antraten".

Um den Erfahrungsrückstand wettzumachen will der "Doktor" im Rahmen der Freien Trainings am Freitag "so viel wie möglich fahren, um die Strecke noch besser kennenzulernen", wie er sagt. Der Italiener ist schon gespannt darauf, inwiefern sich die beim Aragon-Test im Bereich der Elektronik erzielten Fortschritte in Silverstone auf die Rundenzeit niederschlagen: "Ich hoffe, dass wir ein gutes Setup finden und wir im Trockenen auf dem Barcelona-Level agieren können."

Beim Grand Prix von Katalonien kam Rossi auf Platz sieben ins Ziel. Zwei Wochen zuvor fuhr er im verregneten Le Mans erstmals nach einem Jahr wieder aufs Podium. So ist sich der Ducati-Pilot bewusst, dass ein weiteres verregnetes Rennen seine Chancen erhöhen würde: "Sollte es regnen, dürften wir besser aussehen."

Hayden sieht Elektronik im Fokus der Setup-Arbeit

Nicky Hayden verpasste in Silverstone sowohl in der Saison 2010 als auch 2011 als Vierter jeweils knapp das Podium und sorgte damit für die bis dato besten Ducati-Ergebnisse auf der nach Phillip Island und Mugello drittschnellsten Strecke im aktuellen MotoGP-Kalender.

"Da die Runde in Silverstone sehr lang ist und die Sessions aus diesem Grund wie im Flug vergehen, musst du jede trockene Minute nutzen, um ein gutes Setup zu erarbeiten", sagt der US-Amerikaner und fügt hinzu: "Es gibt auf dieser Strecke viele verschiedene Kurven. Deshalb kommt der Anpassung der Elektronik an die einzelnen Sektoren eine enorme Bedeutung zu."

In Silverstone greifen die MotoGP-Piloten laut Hayden "stärker auf die Elektronik zurück als auf anderen Strecken". Eine Prognose in Form einer Platzierung traut sich der Ducati-Pilot im vierten Jahr nicht zu und sagt nur soviel: "Es wird nicht einfach werden, aber ich freue mich auf das Wochenende."

Teammanager Vittoriano Guareschi formuliert die Zielsetzung im Ducati-Lager für das Großbritannien-Wochenende wie folgt: "Im Rahmen der beiden Testtage nach dem zurückliegenden Grand Prix konnten wir kleine Fortschritte erzielen. Unser Ziel ist eine weitere Verbesserung, indem wir die gewonnenen Erkenntnisse in Bezug auf die GP12 auf diese schnelle und schwierige Strecke übertragen."

Fotoquelle: Ducati

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