Weltmeister Casey Stoner war am Freitag der Schnellste in Silverstone

MotoGP 2012

— 15.06.2012

Stoner in Silverstone knapp schneller als Spies

Weltmeister Casey Stoner fährt im zweiten Training die Bestzeit in Silverstone - Superstar Valentino Rossi ist im Trockenen der langsamste Prototyp

Das zweite Freie Training fand in Silverstone auf trockener Strecke statt. Lediglich rund 35 Minuten vor Ablauf der Zeit fielen einige Regentropfen und die Fahrer genehmigten sich eine kurze Pause an der Box. Nach dem leichten Schauer konnte in den letzten 20 Minuten aber wieder normal trainiert werden und die schnellsten Zeiten wurden kurz vor Schluss aufgestellt. Es wehte aber noch ein starker Wind über die Strecke, der die Fahrer behinderte. Am Ende hatte wieder einmal Weltmeister Casey Stoner die Nase vorn. Der Honda-Pilot umrundete den 5,9 Kilometer langen Kurs in 2:04.791 Minuten.

Dem Australier war Yamaha-Werksfahrer Ben Spies dicht auf den Fersen. Am Vormittag war der US-Amerikaner im Regen noch gestürzt, aber am Nachmittag war er bei der Musik dabei und war lediglich um 34 Tausendstelsekunden langsamer als Stoner. Auf den dritten Platz katapultierte sich Alvaro Bautista mit der Honda des Gresini-Teams. Sein Rückstand betrug zwei Zehntelsekunden. Ebenfalls im Spitzenfeld dabei war Moto2-Weltmeister Stefan Bradl (LCR-Honda), der auf Stoner sechs Zehntelsekunden einbüßte und sich als Fünfter einreihte.

Bei Ducati ging die Berg- und Talfahrt weiter. Am nassen Vormittag waren Valentino Rossi und Nicky Hayden klar die Schnellsten gewesen. Nun folgte wieder die Rückkehr in die trockene Realität. Hayden mischte als Vierter vorne mit und sein Rückstand betrug 0,562 Sekunden. Rossi stürzte dagegen im Trockenen auf Platz elf ab und war der langsamste Prototyp.

Auf Stoner fehlten 2,334 Sekunden. Im Vorfeld hatte der Superstar gemeint, dass er noch nicht die perfekten Linien in Silverstone kennt und sich erst an den Kurs herantasten muss. Im Jahr 2010 fehlte Rossi aufgrund seines Beinbruchs und im Vorjahr lief es überhaupt nicht. Im Vergleich dazu war Rookie Bradl, der zum ersten Mal in Silverstone mit der MotoGP-Maschine unterwegs war, deutlich besser zurecht.

WM-Spitzenreiter Jorge Lorenzo war am Freitag nicht ganz vorne mit dabei. Der Silverstone-Sieger von 2010 reihte sich als Siebter ein und landete im Tech-3-Sandwich. Andrea Dovizioso war als Sechster einen Tick schneller als Lokalmatador Cal Crutchlow, der sich als Achter klassierte. Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa fuhr seine schnellste Runde im letzten Umlauf, doch es fehlte eine Sekunde auf Teamkollege Stoner, was Position neun bedeutete.

Die Top 10 komplettierte Hector Barbera (Pramac-Ducati). Karel Abraham (Cardion-Ducati) erhielt von den Rennärzten keine Freigabe, denn beim Aragon-Test hatte er sich zwei Finger der linken Hand gebrochen. Somit war Randy de Puniet (Aspar) als Zwölfter der beste Claiming-Rule-Vertreter. Auf der langen Strecke betrug der Abstand auf Stoner 3,1 Sekunden. Michele Pirro war mit der FTR-Honda der zweitbeste CRT-Fahrer.

Auf den weiteren Plätzen folgten Mattia Pasini (Speed Master), Yonny Hernandez (Avintia) und Aleix Espargaro (Aspar). Lokalmatador James Ellison (PBM) beendete den Freitag als 17. Danilo Petrucci (Ioda) konnte im Trockenen nicht die Leistungsdefizite seines schwachen Stock-Motors kompensieren und fiel auf Platz 18 zurück. Routinier Colin Edwards (Suter-BMW) gab die rote Laterne an Ivan Silva (Avintia) ab.

Fotoquelle: Repsol

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