Jorge Lorenzo kam am Nachmittag nicht über Platz sieben hinaus

MotoGP 2012

— 15.06.2012

Lorenzo sucht noch nach Verbesserungen

Der Yamaha-Werkspilot tut sich am ersten Trainingstag in Silverstone recht schwer und hofft auf Verbesserungen beim Setup seiner M1

Der Freitag in Silverstone verlief für Jorge Lorenzo recht enttäuschend. Im Vergleich zu seinem Teamkollegen Ben Spies stürzte der Spanier nicht, war aber auch klar langsamer. Sieben Zehntelsekunden fehlten auf die Bestzeit von Casey Stoner. "Ich habe mich am Morgen nicht wohlgefühlt und hatte kein Vertrauen zum Hinterreifen", klagt er. "Ich denke, dass die Elektronik im Regen nicht so gut funktioniert hat. Am Nachmittag hatte ich nicht das bestmögliche Setup, um schnell zu fahren. Ich kenne die Ursachen dafür noch nicht."

"Es war gut, das Motorrad am Morgen im Regen zu testen, weil wir diese Bedingungen wohl auch im Rennen vorfinden werden. Der Tag war insgesamt weder gut noch schlecht. Wir hatten am Nachmittag Probleme mit dem Wind, der es uns erschwert hat. Ich fühle mich noch nicht sehr wohl, besonders auf den Geraden", schildert Lorenzo. "Wir müssen ein Problem an der Front lösen, um schneller zu sein."

Den neuen Belag findet Lorenzo gut, auch wenn der Streckenzustand nicht absolut perfekt ist: "95 Prozent der Strecke sind genau wie im Vorjahr. Nur die letzte der S-Kurven hat eine Bodenwelle, die es im Vorjahr noch nicht gab. Dafür gibt es in den anderen Kurven mehr Grip. Zudem haben sich die Bodenwellen verringert. Es ist also besser als im vergangenen Jahr."

Im Vergleich zum Honda-Werksduo kritisiert Lorenzo die neuen Vorderreifen von Bridgestone nicht, die in Silverstone erstmals Standard sind. "Der neue Bridgestone-Vorderreifen in der harten Mischung ist der gleiche, den wir in den vergangenen Rennen benutzt haben. Er ist für uns also nicht neu. Ich habe den weichen Reifen verwendet. Er hat die gleiche Charakteristik, ist aber eben etwas weicher", erklärt der Yamaha-Star.

Nach seiner Vertragsverlängerung wirkte Lorenzo sehr gelassen. Dennoch dementiert er, dass diese Entscheidung Einfluss auf seine Leistungen hat: "Ich denke nicht, dass die Entscheidung meine Konzentration beeinflusst. Ich hatte heute keinen guten Tag, denke aber, dass es morgen besser wird und wir das Motorrad voranbringen können."

"Im ersten Freien Training war das Wetter schlecht, doch zumindest hatten wir eine komplett nasse Session", fasst Teamchef Wilco Zeelenberg zusammen. "Die zweite Session war etwas gemischt, der Wind und einige Regenschauer haben es den Fahrern erschwert. Wir suchen noch etwas in der Lenkung. Zudem ist die Balance der Maschine nicht gut. Wir sind hier zum ersten Mal mit den 1.000ern unterwegs und müssen noch etwas an den Einstellungen arbeiten."

Fotoquelle: RACE-PRESS.com

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.