Trotz seiner Fingerverletzung sammelte Stefan Bradl wichtige WM-Punkte

MotoGP 2012

— 17.06.2012

Bradl: Achter Platz trotz schlechtem Wochenende

Obwohl ihm seine Fingerverletzung auch im Rennen zu schaffen machte, fuhr Stefan Bradl im MotoGP-Rennen von Silverstone auf den achten Platz

Stefan Bradl hat das Rennen der MotoGP in Silverstone auf seinem Lieblingsplatz beendet. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison überquerte der 22-Jährige die Ziellinie auf dem achten Rang. Damit verteidigte der Fahrer des LCR-Teams auch Position acht in der Gesamtwertung der Weltmeisterschaft. "Achter Platz an einem schlechten Wochenende ist ganz okay", lautet Bradls Fazit nach dem WM-Lauf in Großbritannien.

"Der Sonntag in Silverstone war in Ordnung, aber der Samstag hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zuerst der Sturz, bei dem ich mich verletzt habe und eine komplette Session verlor, und im Qualifying war ich auch ein wenig neben der Spur", blickt der amtierende Moto2-Champion auf das Rennwochenende zurück. Die Fingerverletzung, die sich Bradl bei einem Sturz im dritten Freien Training zugezogen hatte, behinderte ihn auch im Rennen.

"Es ist immer noch nicht perfekt, das sind Nachwirkungen. Als ich heute morgen aufgestanden bin, ging es ziemlich zäh. Im Rennen ging es dann. Die Leichtigkeit kam einigermaßen, ich bin mit dem Rennen zufrieden", so Bradl. Die Anlaufschwierigkeiten waren unübersehbar, der Deutsche kam in den ersten Runden des Rennens nur mühsam in Schwung. Ich hatte einen schlechten Start, das war ein Problem. Und auch in den ersten beiden Runden, in denen ich Barbera und Rossi vor mir hatte, wurde ich ein wenig aufgehalten", erklärt Bradl.

"Da war der Zug nach vorne abgefahren", sagt der LCR-Fahrer, der die beiden Ducati-Piloten letztlich jedoch hinter sich lassen konnte. Gegen den Cal Crutchlow, der nach seinem Sturz vom Samstag und der verpassten Qualifikation vom letzten Startplatz aus bis auf Rang sieben fuhr, war aber auch Bradl machtlos. "Als Crutchlow mich überholte, habe ich alles gegeben und versucht dranzubleiben." Doch dann spürte er die Folgen des Sturzes.

"Ich wurde dann wegen des Fingers beim Herunterschalten ein wenig schlampig, habe zwei, drei Fehler gemacht, und dann war die Lücke zu groß. Danach wollte ich es ins Ziel bringen", erklärt Bradl, dem die kämpferische Leistung seines Rivalen, der trotz großer Schmerzen ein starkes Rennen fuhr, Respekt abnötigte. "Ich habe gerade mit ihm geredet, er sagt, er habe einfach die Augen zugemacht und ist gefahren. Er hat einen guten Job gemacht, das muss man mit Respekt anerkennen."

Trotz aller Probleme zieht Bradl ein positives Fazit des Wochenendes. "Wir können zufrieden sein, der Finger hätte auch gebrochen sein können. Daher nehmen wir das Positive mit und hoffen auf ein besseres Wochenende in Assen." Dort hofft Bradl vor allem auf bessere Wetterbedingungen: "Es war an diesem Wochenende wirklich gefährlich, es sind in allen Klassen viele Fahrer gestürzt. Wir brauchen bessere Temperaturen. Ich hoffe, dass in Assen das Wetter stabil ist. Dann werde ich alles geben und hoffe primär auf ein besseres Qualifying."

Fotoquelle: LCR-Honda

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