Im kommenden Jahr werden die MotoGP-Asse neue Strecken besuchen

MotoGP 2012

— 27.06.2012

Kalender 2013: Einige Veränderungen geplant

Die MotoGP-Saison 2013 könnte in Katar und Indien losgehen, bevor man Argentinien und die USA besucht - Erst das fünfte Rennen würde in Europa stattfinden

Der Kalender für die kommende Saison steht noch nicht fest, aber er könnte anders als in diesem Jahr aussehen. Jerez und Estoril sind aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr dabei. Dafür wird es neue Austragungsorte in Argentinien und eventuell auch in Indien geben. Das große Fragezeichen schwebt noch über den USA. Wird es im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" drei oder nur zwei Rennen geben? "Texas ist fast fixiert. Wir organisieren derzeit die letzten Details", spricht Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta gegenüber 'Motor Cycle News' den "Circuit of the Americas" an. "Argentinien ist fix und eine Delegation wird nach Assen kommen."

"Wir befinden uns auch in Gesprächen mit Indien. Texas und Argentinien sind sicher im Kalender 2013. Indien vielleicht", meint Ezpeleta. In Argentinien wird auf dem umgebauten "Autodromo Termas de Rio Hondo" gefahren werden. Wenn Texas fix ist, dann verliert entweder Laguna Seca oder Indianapolis den Grand Prix. "Es wird keine drei Rennen in Amerika geben. Ich glaube, es werden zwei sein. Wir sprechen darüber", bestätigt Ezpeleta.

Im vergangenen August wurde mit Indianapolis ein neuer Dreijahresvertrag unterzeichnet. Laguna Seca schloss im Jahr 2006 einen Sechsjahresvertrag ab, der also noch gültig ist. Die Gerüchte besagen, dass Laguna Seca das Rennen verlieren wird. Dafür sprechen mehrere Gründe: Auf der einen Seite fahren die kleinen Klassen nicht in Kalifornien. Dazu ist die Infrastruktur rund um die Strecke veraltet und entspricht kaum noch internationalen Standards.

Sollte Laguna Seca aus dem Kalender fallen, dann besagen auch die Gerüchte, dass die Superbike-WM vom Miller-Motorsports-Park nach Laguna umziehen könnte. Um Platz im Kalender zu schaffen, könnten neben dem Rennen in Portugal auch zwei Rennen in Spanien gestrichen werden. "Mit Jerez haben wir eine Abmachung, aber die lokale Regierung hat sich verändert. Wir müssen die neue Regierung respektieren", so Ezpeleta.

"Wahrscheinlich wird es kein Problem geben, aber es ist noch nichts unterschrieben. Mit Valencia müssen wir noch sprechen, aber es ist sehr schwierig, weiterhin vier Rennen in Spanien zu haben." Die Finanzkrise und die wirtschaftlichen Probleme sind auch bei den populären Motorsportveranstaltungen zu spüren. Die iberische Halbinsel wird 2013 wahrscheinlich nur im Motorland Aragon und auf dem Circuit de Catalunya besucht werden.

Auch das Format des Kalenders wird umgestellt. Erst mit dem fünften Rennen würde die Europasaison beginnen. "Texas wird im April stattfinden, weil es im Juli und August zu heiß ist", so Ezpeleta. "Am wahrscheinlichsten wird die Saison in Katar losgehen, aber es hängt von Indien ab. Es ist besser, wenn man Indien und Katar beisammen lässt. Anschließend möchten wir nach Argentinien und Texas im April gehen, bevor die Europasaison in Jerez startet - wenn das Rennen stattfindet."

Geplant ist derzeit ein Saisonauftakt in Asien mit Katar und Indien, und anschließend ein Trip nach Amerika für die Rennen in Argentinien und Texas. Erst dann werden die Motoren in Europa dröhnen. Mit der Zusammenlegung der Rennen, die örtlich nicht zu weit voneinander entfernt sind, will man die Transportkosten im Rahmen halten.

Fotoquelle: Repsol

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