Jorge Lorenzo war einen Tick schneller als Dani Pedrosa und Casey Stoner

MotoGP 2012

— 28.06.2012

Trainingsauftakt: Lorenzo hauchdünn vor Honda-Duo

Im ersten Freien Training zum Grand Prix in Assen liegen Jorge Lorenzo, Dani Pedrosa und Casey Stoner dicht beisammen an der Spitze

Das erste Freie Training der MotoGP fand in Assen unter blauem Himmel statt und es wurden Streckentemperaturen von rund 29 Grad gemessen. Da die Bedingungen perfekt waren, wurde fleißig trainiert. Große Zwischenfälle gab es nicht. Von Beginn an war Casey Stoner (Honda) schnell unterwegs. In den ersten Minuten fuhr der Weltmeister ein klare Bestzeit und konnte sich noch kontinuierlich steigern. Aber auch Jorge Lorenzo (Yamaha) tastete sich Schritt für Schritt an das Limit heran und rückte dem Australier auf die Pelle. In den Schlussminuten entwickelte sich eine enge Zeitenjagd.

Schließlich war der Spanier einen Tick schneller als Stoner und stellte in 1:35.106 Minuten die Bestzeit auf. Auf Platz zwei schob sich Honda-Pilot Dani Pedrosa, der aber nur um 0,020 Sekunden langsamer als sein spanischer Landsmann war. Stoner wurde noch auf Rang drei zurückgereicht, doch auch er lag nur 75 Tausendstelsekunden zurück. Dieses Trio untermauerte einmal mehr ihre Vormachtstellung in der Königsklasse. Vorjahressieger Ben Spies (Yamaha) reihte sich als Vierter ein. Sein Rückstand betrug 0,374 Sekunden.

Bester Ducati-Pilot war Nicky Hayden auf Rang fünf. Assen ist die einzige Rennstrecke, auf der er außerhalb der USA gewonnen hat. Auf Lorenzo fehlten dem Weltmeister von 2006 sieben Zehntelsekunden. Superstar Valentino Rossi startete als Zehntschnellster in das Rennwochenende. Neun Zehntelsekunden betrug sein Rückstand auf die Spitze. Zwischen Platz vier und zehn ging es eng zu, denn die Fahrer lagen innerhalb einer halben Sekunde.

Alvaro Bautista (Gresini-Honda) setzte seinen Aufwärtstrend fort und belegte vor Hector Barbera (Pramac-Ducati) Rang sechs. Das Tech-3-Yamaha-Duo reihte sich auf den Positionen acht und neun ein. Andrea Dovizioso war um 36 Tausendstel schneller als Cal Crutchlow, der immer noch mit seiner Knöchelverletzung fährt. Langsamster Prototyp war Karel Abraham. Der Cardion-Ducati-Pilot ist nach seiner Verletzungspause wieder dabei und landete als 15. mitten unter den Claiming-Rule-Fahrern.

Moto2-Weltmeister Stefan Bradl gewöhnte sich wie immer am ersten Trainingstag zunächst einmal an die Rennstrecke, die mit der MotoGP-Maschine ganz anders zu fahren ist als mit einer Moto2. Insgesamt 21 Runden spulte der Deutsche ab. Im 18. Umlauf fuhr Bradl seine persönliche Bestzeit, die um 1,6 Sekunden langsamer war als jene von Lorenzo. Unter dem Strich bedeutete das Rang elf.

Im Feld der CRT-Fahrer gab wieder das Aspar-Duo den Ton an. Randy de Puniet war knapp schneller als Aleix Espargaro. Der Rückstand auf die Spitze betrug zwei Sekunden. Gresini-Pilot Michele Pirro war drittschnellster CRT-Mann und landete auf Platz 14. Der Honda-Motor in seinem FTR-Chassis wird von Tuner Ten Kate vorbereitet. Das Hauptquartier der Niederländer befindet sich nur wenige Kilometer von Assen entfernt, weshalb es zum Teil ein Heimrennen für dieses CRT-Projekt ist.

Hinter Abraham folgten die weiteren CRT-Fahrer auf den Plätzen 16 bis 21. Angeführt wurde dieses Paket von Mattia Pasini (Speed Master). Dahinter folgten Yonny Hernandez (Avintia), Colin Edwards (Suter-BMW), Danilo Petrucci (Ioda), James Ellison (PBM) und Ivan Silva (Avintia).

Fotoquelle: RACE-PRESS.com

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