Vorjahressieger Ben Spies setzte sich am Donnerstag an die Spitze

MotoGP 2012

— 28.06.2012

Spies an der Spitze eines engen Feldes

Im zweiten Freien Training in Assen liegen die ersten elf Piloten in einer halben Sekunde - Ben Spies (Yamaha) fährt Bestzeit, Stefan Bradl (LCR-Honda) wird Elfter

Der Trainingstag am Donnerstag hat die Erkenntnis gebracht, dass das Feld in Assen sehr dicht beisammen liegt. Die ersten elf Piloten lagen innerhalb von 0,471 Sekunden. In diesem Paket waren auch die beiden Ducati-Werksfahrer und Rookie Stefan Bradl dabei. An die Spitze der engen Zeitenjagd setzte sich Vorjahressieger Ben Spies (Yamaha). Der US-Amerikaner umrundete den legendären Kurs in den Niederlanden in 1:34.866 Minuten. Auf Platz zwei reihte sich Cal Crutchlow mit der Kunden-Yamaha des Tech-3-Teams ein. Die Verletzung des Fußgelenks beeinträchtigt den Briten nicht. Er war um lediglich sechs Tausendstelsekunden langsamer als Spies.

Das Ducati-Werksteam mischte ebenfalls im Spitzenfeld mit. Nicky Hayden hielt zwischenzeitlich die erste Position und beendete das Training als Dritter (+0,102 Sekunden). Sein Teamkollege Valentino Rossi landete auf Rang acht und hatte einen Rückstand von 0,430 Sekunden. Gresini-Pilot Alvaro Bautista war als Vierter wieder vorne mit dabei und bestätigte auch in Assen seinen derzeitigen Aufwärtstrend.

WM-Spitzenreiter Jorge Lorenzo sortierte sich hinter seinem spanischen Landsmann als Sechster ein. Seine persönlich beste Zeit drehte Lorenzo im elften von insgesamt 18 Umläufen. Spies fuhr zum Vergleich deren 24 Runden. Lorenzos Rückstand auf seinen Teamkollegen betrug 0,191 Sekunden. Das Honda-Werksteam war naturgemäß ebenfalls vorne dabei, aber es lief nicht ganz problemlos. Weltmeister Casey Stoner stand in der Schlussphase an der Box und das Garagentor war geschlossen.

Seine Mechaniker arbeiteten an der RC213V. Da der Australier am Ende nicht mehr fuhr, wurde er bis auf Platz zehn zurückgereicht. Insgesamt drehte Stoner lediglich elf Runden. Sein Teamkollege Dani Pedrosa wurde Sechster (+0,214). Im Tech-3-Lager überstrahlte Crutchlow mit Rang zwei seinen Teamkollegen Andrea Dovizioso, der sich auf Position sieben wiederfand.

Moto2-Weltmeister Stefan Bradl spulte ein problemloses Training ab und tastete sich in 23 Runden mit seiner LCR-Honda an die schnelle Strecke heran. Normalerweise ist sein Rückstand am ersten Trainingstag groß, doch diesmal betrug die Lücke nur 0,471 Sekunden. Im engen Feld bedeutete das aber Rang elf.

Klar langsamster Prototyp war Karel Abraham (Cardion-Ducati), der nach seiner verletzungsbedingten Pause in Silverstone nun wieder dabei ist. Als 16. war der Tscheche im Feld der Claiming-Rule-Fahrer zu finden. Den einzigen Ausrutscher des Trainings verzeichnete Hector Barbera. In der Anfangsphase klappte dem Spanier in Kurve zehn das Vorderrad ein. Nach dem harmlosen Sturz fuhr der Pramac-Ducati-Pilot weiter und klassierte sich als Neunter.

Espargaro schnellster CRT-Pilot

Bester CRT-Mann war Aleix Espargaro, der auch in der WM der bestplatzierte CRT-Fahrer ist. Auf Spies fehlten dem Aspar-Piloten 1,7 Sekunden. Im Gegensatz zu den Prototypen ging es bei den neuen Motorrädern nicht ganz so eng zu, denn Schlusslicht Danilo Petrucci (Ioda) war um 1,8 Sekunden langsamer als Espargaro. Randy de Puniet war mit der zweiten Aspar-Aprila als 13. der zweitbeste CRT-Pilot.

Dahinter folgten Michele Pirro (Gresini) und Yonny Hernandez (Avintia), die beide schneller als Abraham waren. Auf den Plätzen 17 bis 21 landeten Mattia Pasini (Speed Master), Colin Edwards (Suter-BMW), James Ellison (PBM), Ivan Silva (Avintia) und Petrucci.

Fotoquelle: Yamaha

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