Casey Stoner sicherte sich kurz vor Ende des Qualifyings die Pole-Position

MotoGP 2012

— 29.06.2012

Stoner: Harte Reifen bereiten Sorgen

Trotz der Pole-Position ist Casey Stoner in Assen etwas pessimistisch und hofft, im Warmup noch ein paar Fortschritte mit den harten Reifen zu erzielen

Die lngste Zeit des Qualifyings sah es aus, als ob Casey Stoner groe Schwierigkeiten hat, in Assen auf Tempo zu kommen. Einsetzender Regen verbesserte die Situation nicht. Doch durch die schnell abtrocknende Strecke erhielt der Australier doch noch eine Chance, seine Zeit zu verbessern und nutzte diese auch. Mit einer Zeit von 1:33.713 Minuten holte er sich die Pole-Position.

"Es war ein recht schwieriges Wochenende fr uns. Wir hatten Probleme, auf Tempo zu kommen", gesteht Stoner, der am Freitagvormittag strzte. "Es war ehrlich gesagt einer der schlimmsten Strze in meiner Karriere. Ich bin auf meinem Kopf und der Schulter aufgeschlagen und habe mir irgendwie mein Knie angeschlagen. Das verursacht momentan die meisten Probleme. Ich kann aber laufen und aufs Motorrad steigen. Es ist nicht so schlimm. Wir mssen abwarten, wie es sich entwickelt."

"Das Umlegen ist fr kleine Fahrer ziemlich hart hier. Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie Dani das meistert. Nach meinem Sturz ist es zehn Mal schwieriger geworden. Der Krper findet aber immer irgendwo eine Extraportion Kraft und das wird mir helfen", berichtet er. Mit den weichen Reifen lief es im Qualifying sehr gut. Doch im Rennen werden die weichen Pneus vermutlich zu schnell nachlassen.

"Gestern Nachmittag haben wir uns darauf konzentriert, den harten Hinterreifen zum arbeiten zu bringen. Wir hatten Probleme dabei", erklrt Stoner. "Wir mchten uns vor dem Rennen noch ein bisschen verbessern. Wir knnen noch nicht behaupten, dass wir mit der harten Reifen zufrieden sind, doch mit den weichen ist es okay."

Ob er den weichen Reifen im Rennen verwenden kann, wird sich morgen zeigen. "Es hngt alles vom Wetter ab. Wir waren noch nicht in der Lage, den harten Reifen an diesem Wochenende in den Griff zu kriegen. Die meisten anderen Fahrer waren aber recht zufrieden damit", analysiert der Honda-Werkspilot.

Fotoquelle: Repsol

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