Dani Pedrosa möchte Casey Stoner am Sachsenring Paroli bieten

MotoGP 2012

— 03.07.2012

Honda: Auch am Sachsenring siegfähig?

Die Honda-Werkspiloten begegnen der schnellen Rechtskurve auf der Gegengeraden des Sachsenrings mit Respekt und hoffen, das Assen-Ergebnis zu wiederholen

Nachdem Jorge Lorenzo vor dem Assen-Wochenende bereits 25 Punkte Vorsprung hatte, sieht die Welt aus Honda-Sicht vor dem Rennen am Sachsenring schon ganz anders aus. Casey Stoner kommt wie sein spanischer Kontrahent in Yamaha-Diensten mit 140 Punkten nach Deutschland. Doch auch Dani Pedrosas Titelchancen sind mit 121 Punkten noch absolut gegeben, obwohl der Spanier in diesem Jahr noch keinen Sieg feiern konnte.

Umso mehr hofft er, den Triumph aus dem Vorjahr zu wiederholen: "In der Vergangenheit war der Sachsenring eine Strecke, auf der wir sehr erfolgreich waren", blickt Pedrosa zurück. "Wir haben einige sehr gute Ergebnisse geholt und ich habe es immer genossen, dort zu fahren. Jedes Rennen zählt. Wir müssen hart weiterarbeiten. Unsere Zeit wird kommen. Wir hatten in Assen ein gutes Wochenende und müssen das in Deutschland wiederholen."

"Ich hoffe auf den ersten Sieg in diesem Jahr, dem wir so sehr hinterherjagen. Der Sachsenring ist eine kurze Strecke, auf der die Performance der Reifen wieder eine große Rolle spielen wird, weil man lange auf der linken Seite fährt und dann die schnellste Kurve rechtsrum geht", bemerkt der momentane WM-Dritte. "Wir müssen das Motorrad bestmöglich abstimmen und am Sonntag unser Bestes geben."

Teamkollege Stoner befindet sich nach dem Sieg in Assen klar im Aufwind. "Ich hoffe, dass wir am Sachsenring ein weiteres gutes Ergebnis holen können, besonders nachdem das Wochenende in Assen hart, aber belohnend war. Im Vorjahr waren wir ziemlich stark, doch in den langgezogenen Kurven haben wir im Moment etwas mehr Probleme mit unserem Motorrad. Wir müssen am Freitag und Sonntag hart arbeiten, etwas mehr Grip in Schräglage finden und das Chattering an der Front reduzieren", schildert der Australier.

"Es ist ein sehr interessanter Kurs, vielleicht nicht gerade einer der besten", urteilt Stoner, der die schnelle Rechtskurve auf der Gegengeraden mag: "Der Sachsenring hat eine der besten Kurven: Wenn man bergab fährt ist es etwas beängstigend, weil man lange linksrum gefahren ist, bevor man auf die rechte Seite des Reifens wechselt. Mit den Fans, die sehr nah an der Strecke sind, herrscht eine tolle Atmosphäre. Es ist wie in einem Kolosseum. Die Rennen sind immer interessant."

Fotoquelle: Repsol

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.