Valentino Rossi wurde im Vorjahr am Sachsenring lediglich Neunter

MotoGP 2012

— 03.07.2012

Ducati: Fortschritte am Sachsenring?

Valentino Rossi möchte am Sachsenring das Ergebnis aus dem Vorjahr verbessern - Nicky Hayden hofft auf sein bestes Saisonergebnis

Mit den Plätzen acht und neun im Vorjahr wird klar, dass der Sachsenring nicht gerade zu den Strecken zählt, auf denen die Ducati Desmosedici besonders gut funktioniert. Demzufolge sind die Erwartungen von Valentino Rossi und Nicky Hayden nicht allzu groß. Beim vergangenen Rennen in Assen litt zumindest Rossi unter starken Reifenproblemen. Dieses Phänomen könnte auch auf dem winkligen Kurs in der Nähe von Chemnitz eintreten.

"Ich mag den Sachsenring. Er ist schwierig, weil er langsam und eng ist, doch es gibt auch einige schnelle Sektionen", erklärt Rossi. "Zudem sind die Höhenunterschiede groß. Im Vergleich zu den Strecken der letzten Wochenenden in Silverstone und Assen ist sie anders. Wir werden sehen, wo wir mit unserem Motorrad stehen werden. Im Vorjahr hatten wir ein schwieriges Wochenende in Deutschland. Mein Ziel ist es aber immer, es bei jedem Mal besser zu machen, wenn wir an die Strecke zurückkehren."

"Einige Leute beschweren sich über den Sachsenring, weil er so klein und eng ist, doch ich mag ihn", stellt Teamkollege Hayden klar. "Die Rundenzeiten sind sehr niedrig und meist auch sehr eng. Man kommt selten in den sechsten Gang, doch hier gibt es die wohl beste Kurve der MotoGP: die schnelle, blind zu fahrende Bergabkurve. Wenn das Motorrad funktioniert, macht sie sehr viel Spaß, auch wenn ich dort schon stürzte, was nicht gerade schön war."

"Ich mag Strecken, die gegen den Uhrzeigersinn gefahren werden. Ich stand dort schon auf der Pole-Position und auf dem Podium. Unser Motorrad tendiert dazu, recht hart mit den Reifen umzugehen, was am Sachsenring ein Problem sein kann", befürchtet Hayden. "Ich denke aber, dass wir diesbezüglich am vergangenen Wochenende einen Schritt gemacht haben. Das könnte uns helfen. Ich freue mich. Wir versuchen, ein gutes Rennen zu fahren. Vielleicht können wir ja unser bestes Ergebnis der Saison holen, um den Team etwas für die harte Arbeit zurückzugeben."

"Der Sachsenring ist die zweitkürzeste Strecke im Kalender und eine der langsamsten", analysiert Teammanager Vittoriano Guareschi. "Mit einer höheren Anzahl an Linkskurven tendiert der Kurs dazu, diese Seite des Reifens recht stark zu beanspruchen. Das müssen wir bei der Setup-Findung mit einbeziehen. Wir arbeiten momentan daran, im Rennen konstanter zu sein. In Assen haben wir diesbezüglich Fortschritte gemacht, das Problem bei Valentino einmal ausgenommen. Es ist aber immer noch einiges an Arbeit übrig geblieben."

Fotoquelle: Ducati

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