Casey Stoner geht davon aus, dass Dani Pedrosa am Sachsenring schnell sein wird

MotoGP 2012

— 05.07.2012

Stoner rechnet mit Pedrosa

Der Assen-Sieger geht körperlich fit ins Sachsenring-Wochenende und hat seinen in dieser Saison noch sieglosen Teamkollegen auf der Rechnung

Weltmeister Casey Stoner konnte in Assen 25 Punkte auf WM-Konkurrent Jorge Lorenzo aufholen und kommt punktgleich mit dem Spanier nach Deutschland. Durch seinen Sturz im Training von Assen war der spätere Sieg alles andere als selbstverständlich. "Assen war für uns ein ziemlich hartes Wochenende", blickt Stoner zurück. Im Gegensatz zu Lorenzo ist Stoner körperlich fit.

Nach dem Sturz im Training hatte er aber in Assen zu kämpfen: "Die Strecke war körperlich ziemlich anspruchsvoll. Man musste sehr oft und schnell die Richtung wechseln. Hier ist es etwas entspannter. Deswegen sollte es okay sein", prognostiziert er. Trotz der wenigen Tage Pause ist Stoner vor dem Sachsenring-Wochenende fit: "Wir können ohne Einschränkungen fahren."

Stoner ist bekennender Fan schneller Strecken. Am Sachsenring ist der Vollgasanteil sehr gering. Dennoch mag er den Kurs: "Es gibt nur wenige Stellen, die man mit Vollgas fahren kann - besonders mit der 1.000er. Man fährt sehr lange auf der Seite des Reifens. Dadurch nutzt sich der Reifen stark ab. Wenn man dann ans Gas geht, ist nicht mehr genug Grip da, weil die Temperatur zu hoch oder die Mischung zu hart ist."

"Es ist ein anspruchsvoller Kurs. Wir waren in der Vergangenheit erfolgreich hier", berichtet Stoner, der seine Honda RC213V in Holland verbessern konnte. "Nach Assen haben wir etwas mehr Hoffnung. Wir konnten das Motorrad für den Sonntag in Assen definitiv verbessern. Wenn wir das hier auch schaffen und das Chattering des Vorderrades verbessern können, wäre das gut."

Der Teamkollege des Australiers gewann im Vorjahr. Doch auch dieses Jahr darf Dani Pedrosa nicht unterschätzt werden. Stoner warnt: "Dani war immer schnell hier, er war jedes Mal an der Spitze. Ich denke nicht, dass er Verletzungen von Jorge oder mir benötigt, um hier konkurrenzfähig zu sein."

Wie in Assen hofft Stoner auch am Sachsenring auf den weichen Reifen, der das Chattering der Honda begrenzt: "Beim vergangenen Rennen sind wir besser mit den Reifen umgegangen als alle anderen. Wir haben den weichen Reifen verwendet, weil wir wussten, dass wir damit schnell sind. Doch gleichzeitig war uns bewusst, dass wir mit den Reifen haushalten müssen. Das ist uns besser gelungen als allen anderen."

Fotoquelle: Repsol

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