Dani Pedrosas Motorrad wurde vor dem Rennen grundlegend umgebaut

MotoGP 2012

— 08.07.2012

Pedrosa holt den Hattrick

Honda-Pilot Dani Pedrosa sichert sich am Sachsenring den dritten Sieg in Folge und steigert seine Chancen im Kampf um den WM-Titel

Auch in diesem Jahr führte an Dani Pedrosa kein Weg vorbei. Der Spanier bewies auch in diesem Jahr, dass er am Sachsenring nur schwer zu schlagen ist. Dabei standen die Vorzeichen gar nicht so gut. Die MotoGP-Piloten fuhren in den Trainings meist im Nassen. Fürs Rennen musste also mehr oder weniger improvisiert werden. "Es war ein schwieriges Rennen, weil wir vor dem Rennen viele Änderungen vorgenommen haben", bemerkt Pedrosa.

"Am Anfang des Rennens hatte ich Schwierigkeiten, mit dem Motorrad vertraut zu werden. Casey konnte also recht einfach in Führung gehen. Ich habe versucht, ihm zu folgen. Mitte des Rennens verbesserte sich das Gefühl fürs Motorrad. Ich habe versucht, ihn zu überholen", berichtet der Honda-Werkspilot. "Ich habe viele Runden geführt. Casey konnte mir aber folgen."

"Wir sind ziemlich gute Rundenzeiten gefahren. In der letzten Runde bin ich voll ans Limit gegangen. Ich wusste, dass ich auf der Bremse stark war", erklärt er. "Ich bin sehr froh, hier gewonnen zu haben. Es ist unglaublich!" Der Sieg am Sachsenring war Pedrosas erster in dieser Saison. "Ich wusste, dass ich das Tempo habe, auch dieses Jahr Rennen zu gewinnen. Doch irgendwie war bisher immer irgendeiner schneller als ich. Jetzt zu gewinnen, ist gut für das Team und mich. Das haben wir uns verdient. Es ist ein tolles Gefühl."

"Es ist wichtig, konstante Ergebnisse für die Meisterschaft zu holen. Man muss Fehler vermeiden. Ich hoffe, dass es in Mugello auch gut läuft. Im Vorjahr war ich noch verletzt, hatte aber ein gutes Rennen", berichtet der Spanier, der als WM-Zweiter nach Italien reist. Ob Honda in Mugello ähnlich dominant ist wie in Deutschland, wird sich zeigen. Waren die Reifen in der Vergangenheit oft ein Ärgernis für Honda, hatte am Sachsenring eher das Yamaha-Team Probleme. "Der harte Reifen war für Yamaha wohl nicht optimal, bei uns hat er aber gut funktioniert", bemerkt Pedrosa.

Teamkollege Casey Stoner war das gesamte Rennen der einzige Gegner des Spaniers. In der vorletzten Kurve ging der Australier aber zu Boden. Regen nahm Pedrosa aber nicht wahr, auch wenn ihn auffiel, dass die Fliegen am Sachsenring einen Wetterumschwung andeuteten: "Die Anzahl der Insekten ist entscheidend. Wenn die Anzahl stark zunimmt, dann droht Regen."

Fotoquelle: Repsol

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