Auf dem Sachsenring lieferten sich Dani Pedrosa und Casey Stoner ein tolles Duell

MotoGP 2012

— 11.07.2012

Honda in Mugello: Angriff auf die WM-Spitze

Casey Stoner will seinen Sachsenring-Sturz mit einem Top-Ergebnis vergessen machen - Dani Pedrosa kommt mit Rückenwind als WM-Zweiter nach Italien

Durch seinen Sturz in der letzten Runde des Großen Preises von Deutschland musste Casey Stoner die Rolle des schärfsten Lorenzo-Verfolgers an seinen Honda-Teamkollegen Dani Pedrosa abgeben. Der Spanier kommt mit sechs Punkten Vorsprung auf seinen australischen Kollegen zum Grand Prix von Italien nach Mugello am bevorstehenden Wochenende.

Weltmeister Stoner ist bemüht, seine Nullnummer vom Sachsenring vergessen zu machen und freut sich auf die schnellen Kurven in Mugello, in denen die 1.000er-Bikes der MotoGP-Generation 2012 so richtig zur Geltung kommen. "Ich habe Mugello schon immer gemocht und konnte dort einige gute Ergebnisse einfahren", sagt der Australier, der im Jahr 2009 auf der Ducati für einen umjubelten Heimsieg der "Roten" sorgte.

Bei seinem Mugello-Debüt im Honda-Werksteam vor zwölf Monaten lief es für Stoner nicht nach Wunsch. "Wir wissen aber, was wir falsch gemacht haben und sind diesmal hoffentlich wettbewerbsfähiger", sagt der amtierende MotoGP-Champion und fügt hinzu: "Es gibt auf dieser Strecke eine Menge schneller Kurven, die ich sehr mag. Es ist nicht eine dieser uninteressanten kurzen Strecken, auf denen du diese Motorräder nicht ausfahren kannst."

"Im Gegenteil: Hier kannst du das Gas richtig aufdrehen und das Hinterrad ordentlich durchdrehen lassen", so Stoner voller Vorfreude. "Nach dem enttäuschenden Rennen auf dem Sachsenring bin ich fest entschlossen, in der Weltmeisterschaft ein paar Punkte aufzuholen."

Pedrosa kommt mit Rückenwind nach Italien

Während Stoner am vergangenen Wochenende einen Rückschlag erlitt, kommt Teamkollege Dani Pedrosa mit dem Rückenwind seines ersten Saisonsieges nach Mugello. In der Saison 2010 lieferte der Spanier mit Pole-Position, schnellster Rennrunde und Sieg eine lupenreine Vorstellung in der Toskana ab. Im vergangenen Jahr litt er unter den Nachwirkungen seines Schlüsselbeinbruchs aus Le Mans und konnte sein Potenzial nicht voll entfalten.

"Ich freue mich sehr, nach Mugello zurückzukehren und will den gegenwärtigen Schwung auf einem Kurs, den ich sehr mag, beibehalten", sagt Pedrosa. "Die Strecke ist körperlich sehr herausfordernd und unterscheidet sich deutlich von den meisten anderen. Hier ist es wichtig, in den Kurven ein schnelles Bike zu haben. In diesem Zusammenhang zähle ich auf die Stärke unseres Honda-Motors."

Anders als in den Vorjahren kam Pedrosa bisher ohne Verletzungen durch die erste Saisonhälfte. Vom Titel will der Spanier aber nicht reden. "Der erste Saisonsieg am Sachsenring war großartig für mich und das Team. Punktemäßig sind wir der Spitze nähergekommen, aber ein Sieg bringt uns noch nicht den Titel. Ich habe zu Beginn des Jahres, als wir nicht gewonnen haben, die Ruhe bewahrt und werde jetzt nach einem Sieg ganz sicher nicht entspannen. In dieser Saison musst du in jedem einzelnen Rennen nahezu perfekt fahren, um für den Sieg in Frage zu kommen."

Fotoquelle: Bridgestone

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