Mit dem weichen Hinterreifen konnte sich Valentino Rossi nicht steigern

MotoGP 2012

— 14.07.2012

Rossi: Chattering mit weicher Reifenmischung

Mit der weichen Reifenmischung konnte sich Valentino Rossi beim Qualifying in Mugello nicht verbessern - Somit wurde es Startplatz zehn für den Superstar

Die Ducati Desmosedici hat in Mugello mehr Runden als jedes andere Motorrad abgespult, weil es die offizielle Teststrecke der italienischen Marke ist. Trotzdem kam Superstar Valentino Rossi im Qualifying für den wichtigen Grand Prix in Italien nicht über Startplatz zehn heraus. Auf die Pole-Position fehlten 1,2 Sekunden. Der Lokalmatador konnte sich mit der weichen Reifenmischung nicht steigern, während sich sein Teamkollege Nicky Hayden und Hector Barbera vom Pramac-Team in die Spitzengruppe katapultieren konnten.

"Mit den harten Reifen für das Rennen war meine Pace nicht so schlecht. Es war nicht besonders, aber ich konnte konstant recht schnell fahren. Das Problem war, als wir die weichen Reifen aufzogen, konnte ich mich nicht verbessern. Deshalb muss ich von weit hinten starten. Es ist schade, dass ich aus der vierten Reihe starten muss", sagt Rossi über sein Qualifying. "Wir müssen herausfinden, was mit der weichen Mischung falsch gelaufen ist, weil die beiden anderen Ducati-Fahrer ihre Performance stark steigern konnten."

"Bei mir war es unmöglich, weil ich viel Chattering hatte. Deshalb konnte ich nicht schneller fahren. Wir verstehen nicht warum das so ist." Wieder einmal gibt es Rätselraten an der Rossi-Box. Was ist im Rennen noch drin? Immerhin hat er schon neun Siege in Mugello gefeiert - sieben davon in Folge. "Das Rennen wird heiß und lang. Unsere Pace ist kein Desaster. Ich muss gut starten und versuchen konstant zu fahren, damit ich einige Positionen gutmachen kann", blickt Rossi auf den Sonntag voraus.

Die Reifenwahl ist klar: "Wir werden im Rennen den normalen harten Hinterreifen nehmen. Die spezielle Konstruktion ist nicht so schlecht, aber nach einigen Runden dreht der Reifen zu stark durch und rutscht zu stark. Wir sind nicht so weit weg von Nicky und Barbera. Auch Bradl und Crutchlow sind nicht weit weg, aber speziell Crutchlow ist etwas schneller", schätzt Rossi die Konkurrenz im Rennen ein.

Platz zehn ist vor heimischer Kulisse nicht besonders. "Wenn man sich die Situation nüchtern ansieht, dann ist das meine Position. Das ist keine Überraschung", sagt der Superstar klar. "Das größere Problem ist, dass sich speziell die beiden anderen Ducati-Fahrer mit dem weichen Reifen stark verbessern konnten." Kann Rossi angesichts der Misserfolge noch gut schlafen? "Ja. Ich schlafe vor einem Rennen immer gut. Das war aber auch schon früher so. Es ist keine neue Situation."

Fotoquelle: Ducati

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