Casey Stoner konnte die Unfallstelle nicht aus eigener Kraft verlassen

MotoGP 2012

— 19.08.2012

Stoner: Bänderrise, Quetschung und Fraktur

Der Sturz im Qualifying von Indianapolis hat bei Casey Stoner schmerzhafte Spuren hinterlassen - Rennstart noch fraglich

Nachdem Casey Stoner im Qualifying von Indianapolis bereits zeitig den Hammer auspackte, kam der Honda-Werkspilot in der langgezogenen Linkskurve via Highsider zu Fall. Dabei verletzte sich der Australier an seinem rechten Fußgelenk, konnte nicht aufstehen und musste abtransportiert werden. Damit war das Qualifying für den momentanen WM-Dritten beendet. Ob Stoner ins Renngeschehen eingreifen kann, ist noch ungewiss.

"Es war das erste Mal in meiner Karriere, dass ich nach einem Sturz nicht aufstehen und weglaufen konnte. Als ich aufstand, sah ich nach unten und erkannte, dass mein Fuß in einem merkwürdigen Winkel zu meinem Bein stand. Ich spürte im unteren Teil des Beins einen stechenden Schmerz. Dann knackte es im Fußgelenk", berichtet Stoner. "Es war sehr schmerzhaft und ich war mir sicher, dass ich mir etwas gebrochen hatte."

"Die Leute im Medical Centre waren sehr freundlich und nach einigen Röntgenaufnahmen stimmte ich zu, für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus zu gehen. Das Team im Methodist Hospital war fantastisch, sehr professionell, zuvorkommend und sehr hilfsbereit. Ich möchte ihnen danken, dass sie sich um mich gekümmert haben. Sie haben bestätigt, dass ich an meinem Fußgelenk ein paar Knochenabsplitterungen und eine Fraktur habe", erklärt er.

"Ich war über die Beschädigung meiner Bänder besorgt, weshalb wir ein MRT gemacht haben. Das hat gezeigt, dass ich mir beinahe überall im Knöchel die Bänder gerissen habe. Zudem wurde mein Schienbein gequetscht. Ich muss abwarten, ob ich am Rennen teilnehmen kann. Ich bin sehr enttäuscht, weil ich dachte, dass wir das Paket haben, um die Pole-Position zu holen und im Rennen um den Sieg zu fahren", bedauert Stoner, der am Samstag nicht der Einzige war, der in der schnellen Linkskurve stürzte. "Viele andere Fahrer sind gestürzt. Ich hoffe, dass sie okay sind."

Fotoquelle: Repsol

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