Andrea Dovizioso könnte die Nachfolge Valentino Rossis antreten

MotoGP 2012

— 21.08.2012

Hat sich Dovizioso schon für Ducati entschieden?

Der Italiener spielt bei seinem Wechsel zum Werksteam weiter auf Zeit und sieht kein Problem darin, sich auf die dritte Marke binnen drei Jahren einzustellen

Wird es nach dem Ende des Valentino-Rossi-Intermezzos bei Ducati eine weitere italienische Liebesehe in der MotoGP geben? Andrea Dovizioso hätte offenbar nichts dagegen, das Motorrad seines Landsmannes zu übernehmen, schließlich flirtet der 26-Jährige im Gespräch mit der 'Gazzetta dello Sport' mit einem möglichen Wechsel von Tech-3-Yamaha zum Werksteam aus Bologna: "Kein Fahrer wechselt gerne häufig, aber es klappt schon: Ich habe mich auf die Yamaha eingestellt, also werde ich das Gleiche auch mit der Ducati schaffen."

Eine Aufgabe, die andere Piloten bisher nicht lösten. Schon zuvor hatte Dovizioso, der bis 2011 noch für Honda unterwegs war, seinen Wunsch nach einer Rückkehr auf ein Werksmotorrad kundgetan - damals allerdings noch mit Blick auf den jetzt von Rossi übernommenen Yamaha-Sitz. Er bremst: "Die Dinge brauchen Zeit. Es ist nicht so, dass man einen Tag, nachdem die Gespräche angelaufen sind, unterschreibt. Man lässt sich die Möglichkeiten durch den Kopf gehen, und das ist bei mir seit einer Weile der Fall."

Überhaupt betont Dovizioso, der Gegenwart mehr Beachtung zu schenken als der Zukunft und sich von den Spekulationen und Planungen rund um das Jahr 2013 bis zum Saisonfinale nicht ablenken zu lassen. "Diese Woche wird eine ganz normale, weil sich bis Valencia nichts ändert", sagt er. Bereits zuvor hatte Dovizioso dem Blatt gesagt, dass er sich mit Ducati längst handelseinig sei.

Sollte Dovizioso tatsächlich bei Ducati andocken, wäre für die Saison 2013 jedes Werksmotorrad besetzt. Ausgerechnet sein Tech-3-Teamkollege Cal Crutchlow, der wegen der Verhandlungen mit dem Italiener sauer auf Ducati ist, würde auf der Strecke bleiben.

Fotoquelle: Bridgestone

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