Nicky Hayden weiß, dass Ducati noch viel Arbeit vor sich hat

MotoGP 2012

— 03.09.2012

Hayden hofft auf geradlinige Entwicklung

Der Ducati-Werkspilot würde sich freuen, wenn Andrea Dovizioso einen ähnlichen Fahrstil hat, damit man sich bei der Entwicklung der Desmosedici einig ist

Nachdem Valentino Rossi das Ducati-Experiment nach der laufenden Saison beenden wird, steht mit Andrea Dovizioso ein weiterer Italiener bereit, der sein Können auf der Desmosedici testen wird. Nicky Hayden hat sich durch seinen starken Willen für ein weiteres Jahr im Ducati-Werksteam empfohlen und wird anfangs die Referenz darstellen.

Der US-Amerikaner bedauert nach wie vor, dass Rossi bei Ducati keinen Erfolg hatte: "Ducati hat alles versucht und Valentino hat sich stark bemüht. Es wäre toll gewesen, wenn er auf der Ducati gewonnen hätte. Doch das war leider nicht der Fall." Nachfolger Dovizioso schätzt Hayden stark ein: "Andrea hat sein Potenzial unter Beweis gestellt. Er fuhr einige Jahre im Honda-Werksteam und fährt dieses Jahr für Yamaha. Er hat sicher sehr viel Wissen."

"Ein neuer Teamkollege stellt für mich keinen großen Unterschied dar", bemerkt Hayden. "Ich hoffe, dass sich unsere Stile ähneln, damit wir uns bei der Entwicklung einig sind. Das Schlimmste wäre, wenn beide Fahrer sich von den Ingenieuren unterschiedliche Dinge wünschen. Ich hoffe, dass das nicht der Fall sein wird."

In den zwei Jahren mit Rossi sei sich Hayden meist einig gewesen, in welche Richtung man mit der Ducati gehen sollte: "Wir haben mehr oder weniger in die gleiche Richtung entwickelt. Wir waren nicht immer einer Meinung, doch wenn es um die grundlegenden Dinge ging, waren wir uns einig."

Fotoquelle: Ducati

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