Misano steht für Gresini ganz im Zeichen der Erinnerung an Marco Simoncelli

MotoGP 2012

— 11.09.2012

Emotionales Heimrennen für Gresini

Das Gresini-Team tritt am Wochenende erstmals auf der Rennstrecke an, die den Namen ihres verstorbenen Piloten Marco Simoncelli trägt

Für Gresini ist das kommende Rennwochenende der MotoGP keins wie jedes andere, was nicht nur daran liegt, dass sich das Hauptquartier des Teams nur wenige Kilometer entfernt von der Rennstrecke in Misano befindet. Es wird auch das erste Mal sein, dass das Team auf der Rennstrecke antritt, die seit diesem Jahr den Namen "Misano World Circuit Marco Simoncelli" trägt. Der Italiener, der in der Nähe des Kurses aufgewachsen war, war 2011 für Gresini gefahren, bis er beim Rennen in Malaysia tödlich verunglückte. Ihm zu Ehren wurde die Strecke im Juni 2012 offiziell umbenannt.

"Es wird ein Wochenende der großen Emotionen, dafür werden die vielen Gedenkveranstaltungen für Marco sowie die Umbenennung der Strecke sorgen", sagt Teamchef Fausto Gresini. "Es wird sehr schwierig werden, aber ich hoffe, dass meine Fahrer unserem Freund mit einem positiven Resultat die Ehre erweisen können. Ich bin zuversichtlich, dass alle im Team ihr Maximum geben werden, denn die Erinnerung an Marco lebt in uns allen weiter und wird uns helfen, auf dieser Strecke ein kleines Wunder zu verwirklichen."

Trotz des sechsten Platzes in Brünn war Alvaro Bautista mit seinem Wochenende in Tschechien alles andere als glücklich: "Nach dem Rennen in Brünn war ich nicht zufrieden, mein Gefühl auf dem Motorrad war nicht so gut wie erwartet. Wir hatten am ganzen Wochenende eine Menge Probleme auf der Bremse und am Kurveneingang. Daher konnte ich nicht so hart pushen, wie ich wollte", klagt der Spanier. "Unsere erste Aufgabe hier ist, ein gutes Gefühl für das Motorrad zu bekommen und anhand dessen das Potenzial einzuschätzen."

Dennoch freut sich Bautista auf das Rennen in Misano: "Ich kann es kaum erwarten, wieder auf die Strecke zu gehen und werde versuchen, ein gutes Resultat zu erzielen. An den letzten Besuch in Italien habe ich keine positive Erinnerung, aber auf dieser Strecke bin ich sowohl in der MotoGP als auch in der 250er-Klasse immer gut gefahren." 2008 gewann der 27-Jährige dort in der 250ccm-Kategorie, ein Jahr später stand er als Dritter erneut auf dem Podium.

"Wir müssen im Training hat arbeiten, damit wir am Renntag konkurrenzfähig sind", so Bautista. "Misano ist eine besondere Strecke, die gegen den Uhrzeigersinn befahren wird. Ich mag sie, aber es ist nicht meine Lieblingsstrecke. Die meisten Ecken sind recht langsam, aber die schnellen Kurven wie die "Carro" machen richtig Spaß. Der Start in die enge erste Kurve ist sehr schwierig, daher ist es wichtig, eine gute Startposition zu haben."

Fotoquelle: Honda

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