Dani Pedrosa musste in Misano einen herben Rückschlag hinnehmen

MotoGP 2012

— 19.09.2012

Burgess trauert spannendem WM-Kampf hinter

Die WM-Vorentscheidung hat die Spannung aus dem Titelkampf genommen - Jeremy Burgess leidet mit den MotoGP-Fans

Auch wenn Dani Pedrosa zum Saisonstart nicht mit Casey Stoner beziehungsweise Jorge Lorenzo mithalten konnte, war der kleine Spanier in der Fahrerwertung immer in Schagdistanz. Zu seiner Konstanz kam ab dem Sachsenring-Rennen auch noch das nötige Tempo, um Rennen zu gewinnen. Spätestens seit dem entschlossenen Ritt in Brünn wurde Pedrosa für WM-Leader Lorenzo zur ernsten Gefahr.

Lorenzo konnte weder bei den USA-Rennen noch in Tschechien siegen. Drei Honda-Siege in Folge und lediglich 13 Punkte Vorsprung versprachen einen heißen WM-Kampf. Doch in Misano kam es zur Vorentscheidung: Yamaha-Werkspilot fuhr 25 Punkte ein, während Pedrosa durch einen Sturz leer ausging. Der WM-Vorsprung ist damit auf 38 Punkte angewachsen.

"Das Rennen um den Titel hat sich stark zu Gunsten von Jorge entwickelt. Dabei schien es, als ob es zu einem tollen Kampf zwischen den beiden kommen würde", hält Jeremy Burgess gegenüber "MotorCycleNews" fest. Der Crewchief von Valentino Rossi hatte sich bereits Gedanken gemacht, wer beim Saisonfinale in Valencia wohl die besseren Karten haben wird.

"Selbst ich habe mir im Bett überlegt, auf welchen Strecken Dani gut sein wird, welche Jorge liegen und wie es ausgehen wird", gesteht Burgess. "Das was passiert ist, war nicht nur für ihn enttäuschend sondern auch für diejenigen, die auf eine WM-Entscheidung in Valencia gehofft hatten."

Fotoquelle: Repsol

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